Ganzheitliche, spirituelle Künstlerin. Persönliche Schutzengel-, MeisterEssenz- und Wunschbilder. Lehrerin für „Angel Spirit Energy“.
Selbstverantwortung
Finde die Kraft für Deinen eigenen Weg
von Sonja Ariel von Staden
Selbstverantwortung
Eines Tages wachst Du auf und erkennst, dass es Zeit ist für eine echte Veränderung.
Alles in Dir schreit danach, endlich Deinen eigenen Weg gehen zu wollen! Nun kannst Du beginnen…
Ganzheitliches, spirituelles Erwachen in einen neuen, bewusst erlebten Lebensabschnitt bedeutet für die meisten Menschen, endlich die ganze Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Dies ist eine der größten und kraftvollsten Veränderungen, die ein Mensch erfahren kann.
Das Gefühl, nicht länger ohnmächtig und ausgeliefert zu sein, sondern selbst über das eigene Leben und die vergangenen und zukünftigen Erfahrungen zu bestimmen, ist großartig - und doch manchmal auch mit Angst verbunden. Denn wenn man die volle Selbstverantwortung akzeptiert, ist man zu jeder Zeit gefordert, sich selbst zu beobachten, aus Liebe heraus zu agieren und bewusst Entscheidungen zu treffen.
In meinen Seminaren und Beratungsgesprächen stelle ich oft die Frage, wie viel Selbstverantwortung die einzelnen Teilnehmer haben. Dies ist ein intensiver Denkanstoß, denn viele können noch nicht akzeptieren, dass sie über den Verlauf ihres Schicksals selbst bestimmen können.
Es gibt viele Argumente, die gegen diese These der 100%igen Selbstverantwortung sprechen. Ich kann sie alle widerlegen, doch möchte ich mir hier die Arbeit ersparen, sie aufzuführen, denn ich möchte die positiven Aspekte dieser philosophischen Betrachtung beleuchten.
In der Tat ist das ganze Leben eine einzige Vermutung, die jeden Tag nach eigenem Gutdünken wiederholt wird. Die absolute Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters. Dennoch macht es mir große Freude, alt eingefahrene Spuren zu verlassen und meinen Lesern und den Menschen, die zu mir kommen, neue Blickwinkel zu ermöglichen (selbst, wenn schon tausendfach über beinahe jedes Thema berichtet wurde. Jede Seele - so auch ich - filtert ihre Erkenntnisse auf eine neue Weise).
Es fällt den Menschen leichter, daran zu glauben, dass sie für ihr Glück verantwortlich sind, als für ihr Unglück. Dabei ist beides wiederum eine Frage des Blickwinkels. Was ich als größtes Glück empfinde, kann bei einem anderen ein mitleidiges Achselzucken hervorrufen. Doch da viele Menschen gern daran glauben, dass sie Opfer der Umstände sind, ist die Jammerei über das vermeintliche Unglück so groß, dass sie nicht in der Lage sind, den Segen daran zu erkennen.
Es gibt eine unangenehme, gerade zu verwerfliche Frage, die ich gern stelle:
„Was ist Dein Vorteil an Deinem Pech?“
Die Augen werden groß, und während sie über den Unsinn nachdenken, den ich heraufbeschworen habe, verdüstert sich ihr Gesicht oftmals bedrohlich. Die Gegenfrage „Was für ein Vorteil soll denn wohl darin liegen?“ kommt immer wieder. Allein die Erkenntnis, dass im Nachhinein das schlimmste Übel eine großartige Veränderung bewirkt hat, können viele kaum allein herausfinden. Sie sind zu sehr gefangen in dem Schrecken, der Wut und dem Zweifeln an Gott und der Welt.
Kürzlich traf ich beim Wandern einen sehr netten Herren, der mir erzählte, dass er ein rechtschaffener Mensch sei und sich notgedrungen in sein Schicksal füge, mit einer Frau verheiratet zu sein, die er längst nicht mehr liebt. Sie seien befreundet, doch sie wären nur noch aus Gewohnheit zusammen, da man in seinem Alter (geschätzt Mitte sechzig) doch sowieso nichts mehr verändern könne.
Im Laufe des kleinen Gesprächs erzählte er mir dann noch, dass er schon zweimal Krebs überlebt hätte, einen üblen Bandscheibenvorfall hatte und außerdem ginge ihm langsam das vormals so reichlich vorhandene Geld aus. Dass er sich schon mehrfach Oldtimer im Werte fünf- bis sechsstelliger Summen geleistet hatte, die dank ihrer nicht vorhandenen Federung sowohl ihren Teil zum Bandscheibenvorfall als auch zur leeren Kasse beigetragen hatten, spielte für ihn keine Rolle.
Er wollte nicht sehen, welche Entscheidungen er getroffen hatte und welche Auswirkungen diese auf sein Leben hatten.
Ganz sanft und liebevoll machte ich mitten in seinem nicht enden wollenden „Ich bin Opfer“-Vortrages immer wieder kleine Bemerkungen in die Richtung, dass es ja doch alles einen Sinn hätte und man sich an jedem Zeitpunkt seines Lebens noch verändern könnte. Nachhaltig und empört machte er mir klar, dass dies für jüngere Menschen gelte, doch lange nicht mehr für ihn. Dass er seine Frau schon sehr lange nicht mehr liebte und er sich schon vor Jahren neu hätte entscheiden können, wollte er nicht sehen. Und dass sein Körper geradezu nach Veränderung schrie, wollte ihm ebenso wenig einleuchten.
Er berichtete, von sich selbst unbemerkt, immer wieder von den kleinen „Zufällen“, die vieles immer wieder ins Lot gebracht hatten, doch auch diese kleinen Wunder schrieb er dem Schicksal, nicht der eigenen Schöpfer- und Selbstheilungskraft zu.
Insgesamt verkörperte er für mich eine der größten Ansammlungen von selbstzerstörerischen Glaubenssätzen, die mir je begegnet ist. Das Ganze verbunden mit der großen Sehnsucht, endlich ganz er selbst sein zu dürfen. Dazu fehlte ihm schon lange die Energie, denn er hatte sich vollkommen seiner Lebenskraft und -freude beraubt und sich nur noch mühsam auf das reine Funktionieren reduziert.
Aus meiner eigenen bewussten Erfahrung kann ich sagen, dass es nichts Schöneres gibt, als die Verantwortung für das eigene Leben voll und ganz zu übernehmen. In dem Augenblick, als ich für mich erkannte, dass es nur an mir lag, was ich aus meinem Leben machte, öffneten sich für mich Türen, an denen ich vorher immer vorbei gelaufen war. Sie hatten immer existiert, doch ich ignorierte sie, weil ich mich nicht für würdig und wertvoll genug ansah, sie zu öffnen - geschweige denn, hindurch zu gehen.
Mit der Selbstverantwortung kommen plötzlich viele Aspekte ins Leben, die vorher nie spürbar waren. Selbstliebe öffnet neue Horizonte, was die Gefühlswelt betrifft. Der Selbstwert kann auf einmal sichtbar werden und verändert den Umgang mit Fülle auf wundervoll-radikale Weise.
Aus Ohnmacht und Hilflosigkeit erwächst plötzlich ein zartes Pflänzchen der Schöpferkraft, die mit jedem Tag in dem Maße wächst, in dem mit Bewusstsein neue Wege eingeschlagen werden.
Auf die eine oder andere Weise kennt jeder Mensch seine mitgebrachten Fähigkeiten. In meinen Potential-Gesprächen erlebe ich immer wieder, dass ich lediglich bestätigen darf, was unbewusst schon gespürt wurde. Nur der Zweifel an der eigenen Macht verhindert, dass ein Mensch sich erkennt und entfaltet.
Es ist einfach herrlich mitzuerleben, wenn eine Frau oder ein Mann endlich den Mut findet, den eigenen Weg zu gehen. Entgegen ihrer anfänglichen Befürchtungen erkennen sie, dass es nicht etwa bedeutet, alles hinter sich zu lassen oder alles zu verlieren, sondern im Gegenteil:
Mit dem bewussten, verantwortlichen Umgang mit dem eigenen Leben erweitern sich die Horizonte, die Gefühle und auch die Fülle an Wundern!
Nur das, was schon längst nicht mehr zum eigenen Dasein passt, welches sich mit jedem Jahr verändert und ergänzt, wird gehen. Freunde, die längst keine mehr sind; Partner, die nur noch als Ballast oder Saboteure empfunden werden und sich partout nicht entwickeln möchten (was ihnen natürlich von Herzen gegönnt sei, denn auch sie tragen ihre Selbstverantwortung für sich); Gewohnheiten, die schon längst als schädlich oder unnütz erkannt wurden.
Und selbst diese alten, momentan noch lästigen Umstände können mit neuer Kraft, Liebe und Begeisterung transformiert werden. Dann entsteht plötzlich wieder positive, leuchtende Spannung in einer als abgestorben vermuteten Partnerschaft. Da zeigen Freunde auf einmal, dass in ihnen doch viel mehr steckt, als sie bislang zeigten. Und ein Hobby, das nur noch müde Anstrengung war, wird mit Freude neu belebt.
So viel wird möglich, wenn ein Mensch die volle Verantwortung für sein Denken, Fühlen und Handeln übernimmt. Am prachtvollsten zeigt es sich in der Kreativität. Viele Menschen lieben es, sich kreativ zu betätigen.
Ob in Worten, in Bildern, Tönen oder anderen Möglichkeiten. Kreativität kann Lebensfreude ausdrücken, Selbsttherapie sein oder tiefe Berufung. Aus Erfahrung weiß ich, dass ein spirituelles, ganzheitliches Erwachen oft damit einher geht, dass Menschen wieder beginnen, frühere kreative Betätigungen aufleben zu lassen. Die Ideen kommen wieder, neue Impulse möchten Ausdruck finden und es ist nun vollkommen egal, ob jemand anderes es schön findet, was daraus entsteht. Denn es ist nur noch der pure, leuchtende Schöpfungsakt, der zählt.
Das Erschaffen an sich, das Ausleben der eigenen Gefühle und Bilder wird zu einem wahren Gebet, zur Meditation, einem inneren Versenken in die SeelenQuelle, aus der es endlich wieder sprudelt. Selbstverantwortung bringt alles wieder ins Fließen, was irgendwann im Laufe des Lebens versiegt ist.
Erkennst Du Deine volle Schöpferkraft an, akzeptierst Du irgendwann, dass das Göttliche in allem existiert - auch in Dir. Das ist ein Augenblick wahrer Erleuchtung. Sie durchflutet Körper, Geist und Seele mit unendlicher Dankbarkeit, mit bedingungsloser Liebe und Selbstannahme.
Mögen alle Menschen erkennen, dass sich im Augenblick der Annahme der vollen Verantwortung alles zum Besseren wendet und Leben wieder richtig viel Spaß macht!
Mit Dankbarkeit und Demut für alles Leben - Sonja Ariel von Staden am 10. August 2010
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“Verbinde dich mit deinem höheren Selbst und frage, was du tun kannst, damit es wohlsteht in all deinen Lebensbereichen.“
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