Gesundheit: Praktische Tipps für einen Alkoholiker aus der Sucht zu entkommen
Praktische Tipps für einen Alkoholiker aus der Sucht zu entkommen.
von Peter Breidenbach
Praktische Tipps für einen Alkoholiker:
1. Jeglichen Alkohol aus dem Haus/Arbeitsplatz entfernen, evtl. Hilfe dazu erbitten
2. Sportliche Herausforderung und anderweitige „Grenzerfahrung“ empfehlen, z.B.
Fallschirmspringen, Drachenfliegen, Surfen, Segeln, Bergsteigen, Klettern, Trampolinspringen,
Yoga, östliche Kampfsporttechniken
3. Deftiges Essen vermeiden
4. Anderen Menschen helfen, ehrenamtliche Tätigkeit übernehmen
5. Gesprächskreis gründen oder suchen
6. Kommunikation suchen
7. Möglichkeiten zur suchtfreien Lebensweise aufzeigen und ihn in der Umsetzung unterstützen,
z.B. Entziehungskur oder Rehabilitationsmaßnahmen
8. Danach unbedingt begleitend in eine Selbsthilfegruppe gehen, dort findet er Verständnis, da
die anderen Gruppenmitglieder ähnliche Erfahrungen gemacht haben. (AA-Gruppen haben
unterschiedliche Qualität!)
9. Suchttherapie (Familienmitglieder möglichst integrieren)
10. Isolation und Heimlichkeiten durchbrechen und ehrlich zu sich selbst sein.
11. Selbstwertgefühl durch regelmäßige „Arbeit an sich selbst“ stärken. In Betracht kommt
u.a. Mentaltraining, positive Affirmationen, sinnvolle Zielsetzung, individuelle Lebensplanung
12. Selbstbestimmung lernen und sich nicht von anderen Menschen beeinflussen lassen
13. Neue Verhaltensmuster lernen und einprägen.
14. Sich eine sinnvolle Beschäftigung und Freizeitgestaltung suchen.
15. Soziale Kontakte suchen und pflegen
16. Evtl. Ortswechsel vornehmen
17. Lösen der Ursache der Suchtproblematik durch effiziente Übungen, die das Selbstbild
stärken, die dahinterliegenden Ängste auflösen und zur Festigung der Selbstverantwortung
beitragen
18. Lernen mit Konflikten, Krisen und Problemen richtig umzugehen
19. Selbstbewusstsein stärken durch
- Mentaltraining
- Affirmationen
- Ziele setzen
- Lebensplanung
20. neue Hobbys, neue Aufgaben
21. Loslassen
22. Belohnung
23. Psychohygiene
24. Gespräche mit Angehörigen und Arbeitskollegen
Herzlichst Ihr Peter Breidenbach
PS: Wenn Du den inneren Impuls verspürst, auf diesen Artikel zu antworten, ihn zu kommentieren, Deine Dankbarkeit oder Kritik zum Ausdruck zu bringen, halte Dich bitte nicht zurück. Jeder einzelne Impuls und jede Erfahrung ist so wichtig und gemeinsam können wir so vieles voneinander lernen. Lass uns gemeinsam weiter wachsen. Ich freue mich auf jeden Fall auf Deinen Kommentar.
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Mehr zum Autor dieses Artikels
Anzeige
Anzeige
Anzeige
ViGeno Newsletter
Medienpartner
In Kooperation mit dem
Ausführliche Themenbeiträge der
ViGeno-Autoren lesen Sie auch
im Reiki Magazin, Lichtfokus
Feng Shui Aktuell und raum&zeit.




.jpg)




eine schlimme Droge
Alkoholiker haben eine immense selbstzerstörerische Energie, die sie auch gegen andere richtet. Vor allem die nächsten Angehörigen sind gefährdet (Stichwort Co-Abhängigkeit). Schön, wenn ein alkoholkranker Mensch es rechtzeitig schafft, sich einer Therapie zu unterziehen. Meist ist es doch aber so, dass diese Menschen erst aufwachen, wenn sie schon am Abgrund stehen. Dann ist die Familie meist auch schon weg und es allein zu schaffen ist unsagbar schwer, denn woran soll man sich noch festhalten? Ich bin ja der Meinung, dass Alkohol eine vom Staat subventionierte Droge ist. Wenn Hasch verboten ist, dann sollte Alkohol es schon lange sein. Aber das steht auf einem anderen Blatt...
schnell weg
Alles durchaus richtige und gute Ansätze. Aber das hieße ja, dieser Mensch müßte bereit sein, praktisch sein ganzes Leben zu ändern. Und wer ist das schon und vor allem, wer hat schon die Kraft dazu. Ich komme selbst aus einem Elternhaus in dem ein Alkoholiker war. Da war nicts zu machen mit anedern Freunden oder neuen Hobbys. da fehlte von vornherin die Einsicht, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Wenn ich ehrlich bin, mein Motto, wenn ich einem Alkoholiker begegne ist: so schnell wie möglich so weit wie möglich weg von ihm/ihr.