Seminare bei Oliver Unger drehen sich rund um das Thema authentisches Sein. Durch unterschiedliche Zugänge lernen die Teilnehmer, dem Bauch zu lauschen, ihrer Intuition zu vertrauen und mehr und mehr sie selbst zu sein.
Psychologie: Was ist also spiritueller Reichtum?
Spiritueller Reichtum - Zusammenfassung
Was ist also spiritueller Reichtum?
von Oliver Unger
Reichtum ist immer da. Er entsteht durch die Niederkunft von Gott auf unserem Planeten. Da Gott sich mit ganz viel Freude und in unglaublicher Formenvielfalt manifestiert und auch wieder auflöst, um sich neu zu manifestieren, ist auch Reichtum immer da.
Dass wir denken, es gäbe Armut, liegt in der Natur der Sache, weil wir uns in einer polaren Welt befinden. Das bedeutet aber nicht, dass es das wirklich gibt. Manifestiert sich Gott in Form eines Mangels an Geld, sind wir noch lange nicht arm. Wir werden erst dann arm, wenn wir den Reichtum in unserer Situation nicht erkennen, z.B. die Idee von Armut aufrecht erhalten, statt zu erkennen, auf welche Weise wir bereits „materialisieren“.
Was geschieht aber wenn der Reichtum ausbleibt?
Ein Gefühl der Armut kann entstehen,
... wenn wir vergleichen: Was haben andere und was habe ich dagegen (nur)?
... wenn wir uns von dem, was reich in uns vorhanden ist, abwenden.
... wenn wir nicht bei uns selbst sind, sondern uns ewig zerstreuen, um uns und unsere
Emotionen nicht zu fühlen (das schwächt den Materialisierungsprozess).
... wenn wir glauben, wir seien unabhängig und autark von anderen Menschen.
... wenn wir glauben, wir seien besser und „weiter“ als irgendjemand anders.
... wenn wir glauben, Geld sei etwas Schlechtes (im Gegensatz dazu: sich bewusst sein
darüber, dass wir Geld zu verschiedenen Zwecken missbrauchen).
... wenn wir glauben, wir hätten keine Lebens- oder Glücksberechtigungskarte gezogen.
Diese und ähnliche Gedanken halten den Manifestierungsprozess auf. Sie entstammen verschiedenen Chakras und finden sehr verschiedene Ursachen. Manches bringst du vielleicht aus deinen ersten Lebenstagen- und Wochen mit- es sind sozusagen frühe Prägungen.
Anderes bringst du aus deinem Familiensystem mit. Es gibt Familien, die waren schon immer finanziell arm. Und wenn du diese Tradition brichst, läufst du Gefahr, ein schwarzes Schaf zu sein. Anderes wiederum bringen wir aus dem weiten Feld des Karma mit. Es mag sein, dass aus einem früheren Leben ein großes Schuldgefühl auf dir lastet und du einfach (blind) bezahlen möchtest, um es loszuwerden.
Suche immer nach dem, was grade reich in dir ist. Vielleicht bist du arm an Geld. Oder du bist arm im Herzen. Oder deine Kreativität ist arm. Aber nicht alles an dir ist arm. Das kann gar nicht sein, denn du lebst ja.
Und alle deine Chakras funktionieren auf die eine oder andere Weise. Was also ist grade reich an dir? Vielleicht hast du ein reiches Sexleben? Oder du bist reich an Negativität? Oder Reich an „Schwere“? Man kann an allem reich sein. Danke Gott für diesen Reichtum und finde einen Weg, diese Energie, an der du reich bist, in dir „nach unten“ zu bringen, in dein erstes Chakra. Wenn sie dort angekommen ist, wird sie vielleicht nicht zu Geld. Aber vielleicht zu Möhren oder Kartoffeln.
Herzlichst Ihr Oliver Unger
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Kampf gegen Windmühlen
Unsere Gesellschaft ist so materiell und konsumorientiert, dass die Kinder in den Schulen sich schon an Äußerlichkeiten und Statussymbolen miteinander messen. Wir Eltern stehen da vor großen Herausforderungen, denn wir möchten unsere Kinder natürlich auch nicht als Außenseiter sehen. Ich versuche natürlich meinen Kindern andere Werte zu vermitteln, eben auch, dass Reichtum nicht bedeutet, das größte Auto zu haben. Aber ich gebe zu, dass ich nicht selten das Gefühl habe, gegen Windmühlen anzukämpfen.