Nenergie Karten - Weitere Möglichkeiten der Aktivierung des Bildes

Nenergie Karten - Karten ziehen

1. WEITERE MÖGLICHKEITEN DER AKTIVIERUNG DES BILDES

Die 5 Aktivierungsarten
Grundsätzlich unterscheiden wir 5 Arten der Aktivierung:
-    Die Verbindung über das Auge
-    das Auflegen auf den Körper, sodass die Energie des Bildes über
     den Körper aufgenommen wird.
-    Die Aktivierung der Karte über den Raum
                                                       -    Die Übertragung der Energie des Bildes auf Wasser

Hier können wir vor allem über das Auge und den Raum aktivieren.

1. Über die Augen

1.1. Der weiche Blick (bereits beschrieben)

1.2. Das Schauen mit dem 3. Auge

Stelle das Bild vor dich hin, in einer Distanz, in der du das Bild noch in allen Einzelheiten erkennen und gleichzeitig auch das Ganze sehen kannst (ca. 40 cm). Stelle das Bild wenn möglich auf Augenhöhe. Lenke nun deine ganze Aufmerksamkeit in die Augen. Das heisst, du spürst nur noch die Augen. Lenke dann deine Aufmerksamkeit weiter zum dritten Auge in der Mitte der Stirn. Wenn dir das gelungen ist, schaue durch das dritte Auge das Bild an, von der Stirn aus, und stelle dir vor, dass ein Lichtstrahl aus dieser Stelle zum Bild strahlt. Lasse den Lichtstrahl vom Bild wieder zurück in dein drittes Auge strahlen, wobei du dir vorstellst, dass dieses eine Öffnung ist, in die die Energie vom Bild hinein fliesst: Es entsteht dann ein Kreislauf: Auge –drittes Auge – Bild – drittes Auge. Versuche, das, was du über das dritte Auge vom Bild empfangen hast, in deinem Körper zu spüren, so als wäre das Bild in deinem Körper oder umgekehrt so, als wärst du im Bild. Wenn du anfangs nichts spürst, macht das nichts. Wichtig ist, dass du das 3. Auge möglichst weit öffnest und auf Empfang stellst. Und in diesen Kanal dann mit den Augen hineingleitest und mit deiner ganzen Aufmerksamkeit dort bist.

Wichtig: möglichst nicht mit dem Willen, sonst verkrampfst du dich und bekommst Stirn- oder Kopfschmerzen oder einen Druck im Kopf. Wenn das geschieht, einen Moment aufhören und neu beginnen.

Am Anfang braucht es etwas Übung, da wir uns gewohnt sind, mit den Augen (und häufig mit dem Verstand) zu schauen. Hier schaust du mit dem Gefühl. Du wirst feststellen, dass es eine ganz neue Erfahrung ist, so als würdest du das Bild in dich aufnehmen. So als würdest du dich mit einer liebenden Person verbinden. Du spürst das Bild in deinem ganzen Sein. Und wirst auch entsprechend berührt. Das heisst, es kann starke Gefühle oder Empfindungen auslösen. Lass dich berühren von der Energie des Bildes, lass dich verwandeln.

Eine weitere Variante ist die, dass wir uns von innen her mit dem dritten Auge verbinden, die Augen in dem Sinne nicht weiter beachten und einfach zwischen dem Bild und dem dritten Auge hin- und herpendeln und spüren, was im dritten Auge geschieht.

Alle hier beschriebenen Arten des Schauens eignen sich vorzüglich auch für andere Bereiche, nicht nur für das Spielen mit den Nenergie-Bildern. Wir können die ganze Schöpfung, unsere Mitmenschen oder andere Bilder auch so wahrnehmen und Neues entdecken. Die Übungen eignen sich als  Wahrnehmungsübungen und können auf unser Denken und  unsere Sichtweise einwirken.

1.3. Das Schauen mit dem Herzen

Du wendest deine Aufmerksamkeit in dein Herz, und verweilst einen Augenblick dort. Dazu kannst du die Augen schliessen. Dann öffnest du die Augen und stellst dir vor, du schaust das Bild von deinem Herz aus an. Geschehen lassen. D.h. erlaube deinem Herzen „es“ zu tun.

2. Über den Raum

Eine weitere Variante ist die, dass wir im eigentlichen Sinne den Raum energetisch gestalten wollen, in dem wir leben oder arbeiten. Hierfür kannst du das Bild einfach eine Weile auf deinem Bildschirm wirken lassen. Du kannst den Prozess unterstützen, indem du dir vorstellst, dass das Bild in deinen Raum hinein strahlt.

2. REAKTIONEN AUF DIE BILDER

Die Bilder lösen Reaktionen aus, und es ist wichtig, dies zu wissen. Allerdings, und auch das ist wichtig, kann es sein, dass du diese Reaktion nicht wahrnimmst. Das heisst nicht, dass es keine gibt. Es heisst nur, dass die Reaktion nicht wahr genommen wird und du Hilfe oder Zeit brauchst, Übung auch, um deine Reaktionen wahr zu nehmen. Das an sich ist schon ein Heilungsprozess, geht es doch letzten Endes um unsere Wahrnehmung. Unsere Fähigkeit, uns in Beziehung zur Welt wahr zu nehmen bzw. die Welt wahr zu nehmen und was sie in uns bewegt.

In der Regel gibt es unmittelbare Reaktionen. Reaktionen sind meist entweder Emotionen, Gefühle oder Nervenreaktionen Das kann sein: Wärme, Hitze, Lachen, Kitzeln, Weinen, Veränderung des Atemrhythmus, Gähnen, lokaler Schmerz, Kribbeln, Taubheitsgefühl, Kälte, Stille, Heiterkeit, Trauer, das Bewusstwerden von Verbindungen oder fehlenden Verbindungen im Körper (ich spüre das Bein nicht..), Emotionen aller Art, Licht, Farben sehen bis hin zu Düften. Also auch ein Erleben der inneren Sinne, der Übersinne. Im Grunde kann man sagen: alles, was man von der Körper- und Energietherapie her kennt. Nur wird die Reaktion nicht von einem Menschen, sondern von einem Bild ausgelöst. Das Schöne ist, dass man selber dosieren kann, wie viel man von etwas möchte- und man kann es optimal führen, dorthin, wo es für einen stimmt.

Es kann sein, dass das Bild dich an eine Situation oder ein Ereignis erinnert. Das bedeutet, dass das darin enthaltende Energiepotential und eventuelle Muster befreit werden.

Dabei sollte man sich möglichst erlauben, die Reaktionen wahrzunehmen und sie geschehen zu lassen. Man sollte wissen, dass Schmerz in der Regel nach kurzer Zeit abklingt. Es ist dies ein  Reinigungsprozess, bei dem alte Muster aufgelöst und die darin gespeicherte Energie wieder ins System integriert werden.

Ganz allgemein gilt: wenn eine Reaktion zu heftig ist, also so, dass Widerstand auftaucht, kann es angezeigt sein, eine andere Karte zu Hilfe zu nehmen oder die Karte weg zu legen. Und es darf leicht und spielerisch sein – es muss kein „Inhalt“ bearbeitet werden, es sei denn, er zeigt sich von allein. Ansonsten können alte Muster rein über den Körper aufgelöst und integriert werden. Dass etwas sich verändert hat, sieht man daran, dass man das Bild nach der Auflösung „anders“ sieht, bzw. dass es sich anders anfühlt, wenn  das Bild angeschaut wird. Dies kann man nicht „machen“, es kann nur geschehen und ist ein Zeichen, dass sich tatsächlich etwas verändert hat.

3. DIE WIRKUNG DER BILDER: NEUE VERNETZUNGEN IM NERVENSYSTEM

Die Schwingungen, die vom Bild ausgehen und über unser Nervensystem mit dem Gehirn verbunden werden, wirken. Wenn sie auf Widerstand stossen, kann es zunächst eine eher unangenehme Reaktion sein. In jedem Fall wirken sie im Sinne der Heilung, der Ganzwerdung.

Die Bilder ermöglichen uns eine verfeinerte  Wahr-nehmung, im wahrsten Sinne des Wortes, im Sinne des als wahr zu uns Nehmens. Sie stellen Verbindungen im Körper her, die vorher unterbrochen waren. „Verwaiste“ Nervenbahnen werden wieder aktiviert und ermöglichen so neue Erlebnisweisen.

Vielleicht merkst du das am Anfang gar nicht. Denn hier geht es nicht primär um eine Auflösung von Symptomen. Vielmehr geht es um ein Verbinden von allem, was zu dir gehört, mit dir. Du  bist alles und darfst alles sein. Nichts muss mehr negiert, abgetrennt oder weg geschoben werden. Alles darf Teil von dir sein. Die Bilder aktivieren ein „neues“ Nervensystem, bzw. die vollständige Vernetzung.

Wir können im Jetzt geheilt werden, indem wir uns im Jetzt mit einer anderen Information oder Dimension verbinden. Wir werden geheilt, indem wir unsere Erfahrung in einen neuen Kontext setzen, ihr eine neue Bedeutung geben. Nicht, indem wir sie immer wieder durchleben.

Beim Heilungsprozess spielt Sicherheit eine wichtige Rolle. Wir müssen uns sicher fühlen, um uns der Verletzung zu nähern. Die vorliegenden Karten und die dazu gehörigen Informationen verbinden uns mit etwas Grösserem, das uns diese Sicherheit gibt.
Sicherheit haben wir dann, wenn wir alles sein dürfen, was wir sind.

Heilung bedeutet nicht: rückgängig machen. Das geht nicht. Damit würden wir den Weg als Ziel unseres Daseins nicht nur negieren, sondern aufheben. Darum kann es nicht gehen. Der Weg muss bestehen bleiben.

Meiner Meinung nach geht es bei Heilung um Folgendes: Ich erlebe alles, was ich erlebe im Kontext der Verbindung. In der Präsenz des Höchsten. In der Gegenwart. Dank dieser Verbindung zum Höchsten erlebe ich es anders.

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