Wenn kein Wunder passiert, sei selbst eins!: Nick Vujicic
Gestern saß ich mit einer Freundin zusammen und wir redeten darüber, ob es in unserem Leben schon Wunder gab, ob die ganze Heilarbeit, die wir getan hatten, etwas gebracht hat und dabei fiel unser Resumée unterschiedlich aus. Meine Freundin war der Ansicht, dass die Liste mit Dingen, die sie ändern oder weghaben will, seit vielen Jahren die gleiche ist und im Gegenteil, manches sogar noch schlimmer geworden ist. Bei mir gibt es auch Themen, die sich nicht transformiert haben, die mich stören und die ich phasenweise bekämpfe, aber im großen und ganzen kann ich sagen, es gibt doch viele Wunder, die in meinem Leben geschehen sind.
Das auffälligste Wunder ist natürlich meine Krankheit, die Allergie und das Asthma. Bis vor zehn Jahren konnte ich keinen Kontakt mit Katzen haben, heute kann ich sogar bei Freunden übernachten, die Katzen als Haustiere halten. Reisen war äußerst schwierig und endete eigentlich immer mit einigen Tagen im Bett. Der Umbau unseres Hauses mit dem vielen Staub wäre nicht möglich gewesen und meine gesamte Lebensqualität ist deutlich gestiegen, seit ich nicht Tag ein Tag aus mit einer tropfenden oder verstopften Nase umgehen muss und zwischen drin dann noch Atemnot habe.
Ich möchte jetzt hier nicht mit der Aufzählung von Wundern in meinem Leben langweilen oder gar angeben, der Unterschied zu früher ist einfach: heute bemerke ich sie, heute fallen mir die Geschenke der universellen Schöpferkraft endlich auf. ABER vorhanden waren sie schon immer!!! Ich war nur früher so beschäftigt mit Suchen, dass ich die Wunder, die mein Leben begleitet haben, nicht bemerkt habe.
Gerade lese ich das Buch eines jungen Mannes - Nick Vujicic – der ohne Arme und Beine geboren wurde. Das Buch ist durchdrungen von einem ganz tiefen Glauben und einem noch tieferen Vertrauen in Gott. Und das alles, obwohl die universelle Schöpferkraft nicht das Wunder bewirkt hat, dass dem Jungen Arme und Beine wachsen. Dafür hatte er jahrelang gebetet und war der Überzeugung gewesen, dass er dafür geboren worden war, um Gottes Allmacht zu beweisen, indem an ihm ein sichtbares Wunder geschieht.
Immer noch ohne Arme und Beine reist er nun durch die Welt und spricht darüber, wie er das Wunder geworden ist, für das er gebetet hatte. Er strahlt damit eine so tiefe Verbindung zur universellen Schöpferkraft aus, wie ich es selten gespürt habe. Er sieht es zwar mehr als Missionsarbeit und ist fest integriert in der christlichen Kirche. Damit erleichtert er es natürlich vielen Menschen, ihn anzuhören. Die universelle Spiritualität, wie ich sie lebe, ist leider noch nicht so verbreitet, aber das wird auch noch!
Zurück zu Nick: Er hat das erkannt, was meines Erachtens das Wichtigste überhaupt ist für alle, die sich mit Heilung, Transformation und Wundern beschäftigen. Er ist zu dem geworden, was er sich wünscht. Er wartet nun nicht mehr darauf, dass ihm Arme und Beine wachsen. Er bewirkt Wunder im Leben anderer und – noch wichtiger – für sich selbst. Er genießt das Leben was er hat, freut sich über seine Möglichkeiten, anderen zu helfen und ihnen den wundervollen Gott zu zeigen, der ihn nun mit seiner Liebe durchdringt und das gleiche für jeden von uns tun könnte, wenn wir es zulassen.
In Wirklichkeit geht es niemals darum, dass äußere Wunder geschehen. Wenn sie kommen, dann klar, genießen wir sie, freuen uns darüber und verbreiten das als Beweis, dass die universelle Schöpferkraft allmächtig ist. Aber eigentlich ist die Kunst, immer, in jedem Moment das Wunder in uns zu spüren und zu leben. Denn Glück, Zufriedenheit und Freude entstehen nicht dadurch, dass eine Krankheit geheilt wird, ein Problem nun endlich gelöst ist oder wir etwas erreichen oder bekommen, dass wir uns schon lange gewünscht haben. Nein – ein Wunder ist es, wenn wir es schaffen, trotz oder gerade wegen dem, was im Außen nicht so läuft, wie wir es meinen, jetzt glücklich zu sein. Das ist es, was die universelle Schöpferkraft bewirken kann, wenn wir es ihr erlauben: aus unserem Herzen zu quellen und nach Außen zu strahlen und jetzt Liebe, Freude und Glück zu verbreiten. Denn das Wunder, dass wir uns wünschen ist immer und überall in uns selbst und kann dort gefunden, erfahren und gelebt werden.
Wer mehr dazu lesen will, dem empfehle ich das Buch von Nick Vujicic: „Mein Leben ohne Limits“ und natürlich mein eigenes Buch: „Heilpulsieren - dein Herzensweg zu Freude, Zufriedenheit und Glück“
Nähere Informationen: www.herzensweg-buecher.de
Viel Freude dabei, ein Wunder zu sein!!!


