TRAUMERFÜLLUNG - ein Erlebnis von Licht und Harmonie
Mein Jungfernflug im Gleitschirm-Tandemfliegen
erfüllte sich in diesem Sommer in der ersten Stunde des gerade begonnen Sternzeichens Jungfrau.
Motiviert durch strahlendes Hochsommerwetter und Freund Flint war ich nach Lenggries in Bayern gekommen. Lenggries ist wunderschön.
Angereist bei herrlichen 30° erfrischte ich mich kurz vor der Ankunft in der Isar, indem ich flink irgendwo anhielt und schwups lag ich wie Eva im paradiesisch-glasklaren Wasser, tankte Kraft und Lebensfrische.
Und dann nahm mich Marc Flint -Traummotivator und Kommunikationsphilosoph- mit auf seinen schon oft gegangenen Weg hoch zum Brauneck erst per Seilbahn und dann zu Fuß.
Auf seinem Rücken schleppte er den große Rucksack mit allem, was zum Gleitschirmflug gehört.
Oben angekommen wehte uns Wind und Sonne ums Haupt, für eine Wassermannfrau wie mich die reinste Freude.
Der Blick nach Norden übers Voralpenland bis München, nord-westlich über den Starnberger See und zur Südseite weit in die Alpen ließ mich träumen.
Jeden Handgriff bewusst und ruhig ausführend breitete Flint seinen Schirm auf der Abflugwiese aus und stellte alles richtig ein. Als dann die Windfahne die klare Richtung zeigte, lief er wenige Schritte, der Schirm tankte Wind, entfaltete sich in seiner ganzen Schönheit, und Flint hob ab mit der Leichtigkeit seines Seins.
Staunend wie ein Kind sah ich ihm hinterher.
Als Flint nach einer knappen Stunde oben am Brauneck wieder erschien, sagte ich zu ihm, „Einen Tandemflug würde ich sofort machen!“
„Da kommt nur Robert infrage!“ Schon war er mit dem Handy bei Robert und der Termin am nächsten Vormittag 11 Uhr an der Brauneckbahn stand fest.
Danach startete Flint den zweiten Flug. Ich gondelte derweil mit der Bergbahn abwärts und ging zur Landewiese um dort der Landung zuzuschauen, die wie leicht, ästhetisch und unspektakulär aussah.
Am nächsten Vormittag stand Robert am Parkplatz der Bergbahn neben seinem Auto mit einem strahlenden vertrauenserweckenden Lachen.
Für den Weg hoch zum Brauneck bekam ich einen Rucksack mit meiner Flugmontur genannt Kombi, der mir sofort ein Gefühl von Jetzt-geht's-los gab.
Es war mittlerweile 12 Uhr und der Wind wechselte auf Nord und wieder zurück auf Süd, und das ging so hin und her. Eine Stunde Übung in Gelassenheit bedurfte es, bis sich der Wind klar Nord eingestellt hatte. Nun waren alle Bedingungen klar.
Roberts Schirm lag längst auf der Wiese. Er gab mir nochmal den Hinweis, wie ich vor ihm loslaufen und beim Abheben dann die Knie leicht angewinkelt halten sollte, damit er mir den in meinem Rücken hängenden Sitz unter den Hinter schieben konnte. Die starken Gurte meiner Kombi verbanden mich durch große Karabinerhacken mit Roberts Ausrüstung.
Mit dem Rücken lehnte ich an seinen gemütlichen Bauch und tankte von seiner Ruhe. Dann kam sein Kommando 3, 2, 1, 0 und los. Ich startete, den Oberkörper etwas vorgelehnt in normalem Laufschritt, Robert folge mir sicher im Gleichschritt. Der Wind ging in den hinter uns liegenden Gleitschirm, der sich aufblähte, und schon hoben wir nach weniger als 10 Schritten ab.
Und dann schwebten wir in großen Kreisen, mal etwas abwärts, dann wieder steigend, sanft und gleichmäßig hoch über Lenggries.
Flint war bald am Himmel hinter, neben und über uns und filmte alles.
Ich schwebte mit Roberts sicherer Führung dahin, frei von Gedanken, mich leicht und wohl fühlend.
Mindestens 30 Jahre alt war dieser Traum, den ich kaum noch wahrgenommen, aber nie begraben hatte. Jetzt wurde er Wirklichkeit. Ich, die sich immer gerne dem Du mitteilt, war sprachlos. Mit jeder Zelle speicherte ich diesen Glücksgenuss.
Es erschien mir alles wie zeitlos, als Robert gekonnt auf der großzügig angelegten Landewiese aufsetzte. Nach drei Schritten standen wir.
Das Schöne der Welt kommt auf leisen Sohlen und ohne großen Aufwand.
Von diesem nachhaltigen Traum kann ich lange zehren, mindestens bis zum nächsten mal, denn das ist mir gewiss: Ich fliege wieder!
Einen großen Dank der wunderbaren Fügung meines Sommertagtraums 2011 mit Hilfe:
- Flints spontaner Reaktion auf (www.flint.aero + www.flint.de)
- meine Intuition -die richtige Frage am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt-
- Roberts professionelle und liebevolle Führung
meines ersten Tandem-Gleitschirmflugs.
Träume sind die Vorboten unserer Möglichkeiten. C.G.Jung.
Ganz herzlich Monika Meyer
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