Reiki: Selbstbestrafung, Selbstverachtung und der Entzug...

Mark Hosak - Reiki Meister - Schamanismus - Autor bei ViGeno

... vom Leben - Hindernisse gegen Sinnlichkeit

von Mark Hosak

Paradoxerweise ist es nicht immer so einfach, jeden davon zu überzeugen, dass es gesundheitsfördernd ist, mehr der Lust zu folgen als dem Frust. Denn viele glauben, dass das Zulassen von Sinnlichkeit am Ende zu mehr Ärger führt als wenn man es gleich unterdrückt.

Je erfolgreicher das Unterdrücken dieser sprudelnden Energien der Sinnlichkeit ist, desto größer ist auch der Preis den viele früher oder später zu zahlen haben. Daher ist es in Beratungen nützlich, erst einmal nützlich ein möglichst hohes Maß an Vertrauen aufzubauen, bevor man einen von Ängsten geprägten Klienten von seiner ultimativen Heilungschance mit Reiki und Sinnlichkeit erzählt, anstelle von Anfang an mit der Tür ins Haus zu fallen.

Dies ist nicht selten eine Gradwanderung, da manche wegen ihrer starken Ängste und Prägungen nur bei der Erwähnung von Sinnlichkeit schon das Weite suchen oder zahlreiche Argumente, warum das mit der Sinnlichkeit nicht so wichtig ist. Interessant dabei zu beobachten ist, dass je mehr rationale Gründe aufgeführt werden umso höher die emotionale Beteiligung ist.

Folglich ist es nicht immer so, dass beide bei einer Reiki-Behandlung gleichermaßen sinnliche Schwingungen spüren. Empfindet nur einer der beiden Sinnlichkeit, ohne dass diese erwidert wird, ist die sinnliche Stimmung meist nur für kurze Dauer eine anregende Empfindung. Reiki wirkt natürlich weiterhin wie eh und je.

Empfinden beide Sinnlichkeit, potenziert sich die sinnliche Stimmung und Energie, so dass es zu einem gewissen Knistern in der Aura kommt. Unserer Erfahrung nach sind die Heilungen, die dabei stattfinden besonders angenehm, intensiv und nachhaltig. Dies hat gute Gründe, kann aber wie oben beschrieben nicht von jedem angenommen werden.

Je nach Prägung, Glaubenssätzen und Moralvorstellungen kann es passieren, dass einer oder beide für einen kurzen Moment sinnliche Regungen verspüren, diese jedoch sehr bald unterdrücken, weil sie sich zum Beispiel schlecht und schuldig fühlen. Manche denken dabei, sie dürfen solche Wallungen nicht haben, weil sie dies mit fremd gehen verwechseln. Meistens sind die Gründe gar nicht so bewusst und die Sinnlichkeit wird sofort weggedrückt.

Die das Unterdrücken hervorrufende Gefühle sind oft durch Erziehung antrainierte Gefühle, die mit Natürlichkeit nicht mehr viel zu tun haben. Sie werden im Bewusstsein genauso wahrgenommen wie die echten Gefühle, so als hätte man mehrere innere Stimmen verschiedener Meinung, die einen etwas erzählen.

Folgendes Beispiel soll dies verdeutlichen:
Jemand geht durch die Stadt und sieht im Schaufenster eines Cafes diverse Torten und Pralinen. Der erste Gedanke (echtes Gefühl), der nun auftaucht könnte zum Beispiel sein: „Oh sieht das lecker aus!!! Das möchte ich gerne essen!!!“ Doch bevor nun die Entscheidung getroffen werden kann, der Lust zu folgen, um sich sinnlich diesen Gaumenschmaus einzuverleiben, meldet sich eine weitere innere Stimme (antrainiertes Gefühl): „Oh nein, das kommt überhaupt nicht in die Tüte. Das ist ungesund, du bist zu dick und was sollen denn die Leute denken, wenn Du...“. Und damit ist diese einfache Möglichkeit, sich einen kleinen Wunsch zu erfüllen, zerplatzt wie eine Seifenblase.

Die sinnlichen Gefühle, die durch äußere Reize entstehen, sind zunächst einmal echt.  Wenn diese jedoch verabscheut werden oder man sich wegen der Existenz dieser Gefühle schuldig und beschmutzt fühlt, beginnt Selbstbestrafung, Selbstverachtung und der Entzug vom Leben. Das Abwenden von der eigenen Natürlichkeit ist möglicherweise einer der Gründe, warum manche auf die Idee kommen, die Natur, die Umgebung und damit auch sich selbst und seine Mitmenschen zu zerstören.

Was ist also, wenn man sich für die natürliche Sinnlichkeit schämt? Wahrscheinlich würde man einander entfremden und krank werden. Die Ursache dafür ist oft die Erziehung durch sinnlichkeits- und körperlichkeitsfeindliche Muster, Glaubenssätze und Moralvorstellungen. Diese Prägungen sitzen oft sehr tief. Gezielte Methoden aus dem Rainbow Reiki, dem Lemurian Tantra wie die Saydiyay Massage, Claerings von Besetzungen aus dem White Feather Schamanismus helfen diese rigiden Muster aufzulösen und zum Glück zu wachsen.

Die Integration der Sinnlichkeit im Alltag ist dabei wichtig. Je nachdem wie weit sie ausgelebt wird, kann sie das Alltäglich Glück sehr günstig beeinflussen. Kombiniert mit Reiki im Alltag fördern und ergänzen sich beide, wobei es zwischen beiden einen entscheidende Unterschied in ihrem Ursprung gibt.

Reiki ist die spirituelle Lebensenergie, die durch uns fließt, wenn wir eingeweiht sind. Gibt man Reiki bekommt man selber auch Reiki, ohne dass eigene Energien erschöpft werden.

Sinnlichkeitsenergie entsteht aus einem selbst heraus. Je mehr man sie auslebt, ausstrahlt und auf andere überträgt und zudem von anderen dankbar empfängt, umso glücklicher, euphorischer und energiegeladener wird man.

In den Paarberatungen, die wir geben ist das Wiederausleben der Sinnlichkeit der Kitt und die Essenz, die verdorrte Beziehungen wieder zum Leben erweckt. Jetzt stellt sich vielleicht die Frage, wie es denn möglich sein soll, Beziehungen wieder zu beleben, wenn keiner mehr Lust auf den anderen hat.

Dafür ist es nützlich sich das Energiesystem des Menschen und die Wirkungsebenen der Sinnlichkeit mit der Reiki-Kraft genauer anzuschauen.

Ihr Mark Hosak


sich selbst Gutes tun

Am besten gefällt mir das Beispiel mit den Torten im Schaufenster. Ich habe so gelacht und mich doch auch ertappt gefühlt. Das erinnert mich an meine Dauerausrede, wenn ich Kuchen kaufe. Ich gehöre auch nicht zu den schlanken Menschen, bin gut beieinander, wie man so sagt.

Also, wenn ich Kuchen kaufe habe ich immer das Bedürfnis, mich zu rechtfertigen. Meist nötige ich der Verkäuferin dann ein Gespräch auf, bei dem ich so ganz nebenbei fallen lasse, dass der Kuchen nicht für mich, sondern für meine Großmutter (der Teil ist austauschbar) ist.

Wie blöd, denn letztlich interessiert das niemanden. Es ist mein schlechtes Gewissen. Leider wird so der Impuls, mir in diesem Moment etwas Gutes zu tun, mit negativer Energie aufgeladen. Ich habe ein doppelt schlechtes Gewissen, weil ich Kuchen esse, statt zu joggen und weil ich lüge.

Spüre das Bewusste Erwachen des gesamten Planeten. Ich bin bereit den Horziont meines Denkens zu erweitern.

die Generation meines Vaters

Hallo Herr Hosak, wenn ich Ihre Beiträge über Sinnlichkeit lese, schaue ich mir immer wieder mich und mein Leben und, im Vergleich dazu, meine Eltern an. Meiner Mutter habe ich mal einen Ihrer Artikel gezeigt. Das Unverständnis stand ihr ins Gesicht geschrieben.

Dabei wäre es eine solche Bereicherung. Aber diese Generation ist einfach in einer Zeit aufgewachsen, in der Sinnlichkeit nicht wirklich ein Thema war. Oder schlimmer, es durfte kein Thema sein.

Glücklicherweise bin ich in einer anderen zeit aufgewachsen und habe meinen eigenen Weg gefunden. Und da spielt Reiki eine große Rolle. Und dank Ihnen lerne ich immer wieder Neues dazu.

Ich liebe mich selbst vollkommen!

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Spiritueller Lehrer und Buchautor

Mark Hosak erforschen die mystischen Quellen des Usui-Reiki und entwickeln neue Wege, wie man mehr aus Reiki machen kann.

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