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Tarot: Wofür Du dich öffnest...
...Offenheit und Bereitschaft
von Marion Rolfs Graber -
Tarot und die Erkenntis der Bewusstseinserweiterung.
Es ist eine interessante Erfahrung, dass die Perspektive, mit der wir in die Welt schauen, uns eine jeweils andere Welt offenbart.
Unsere Vorstellung von der Welt und unsere Einstellung zum Leben beeinflusst unser Erleben auf fundamentale Weise.
Ist die Welt in Ihrer Vorstellung ein freundlicher oder ein gefährlicher Ort?
Halten Sie das Leben für leicht oder eher schwer? Oder beides?
Wenn wir in dieser Vorstellung leben (ganz gleich welcher), wird unser inneres Erleben genau davon geprägt sein und wir werden unsere Einstellung immer wieder in unseren Erfahrungen bestätigt finden.
Dieses Phänomen beruht darauf, dass wir unsere Aufmerksamkeit vorzugsweise auf die Ereignisse richten, die unser Welt- uns Selbstbild zu bestätigen scheinen, während wir andere Geschehnisse ausklammern, indem wir ihnen eine geringere oder keine Bedeutung beimessen (Wahrnehmungsfilter). Durch diese meist unbewusst vorgenommene Bewertung kann das gleiche Ereignis auf jeweils völlig unterschiedliche Weise wahrgenommen und erlebt werden.
Es ist eine Frage der Bewusstheit, ob und inwieweit wir im Laufe unseres Lebens ein Interesse daran entwickeln, so grundsätzliche Dinge wie unser Weltbild und unsere Lebenseinstellung zu hinterfragen.
Wir neigen alle dazu, unsere in Kindheit und Jugend erworbenen Grundüberzeugungen beizubehalten; warum sollten wir sie auch ändern, wenn wir damit bisher gut zurecht gekommen sind?
Die Bereitschaft, den bisherigen Bewusstseinshorizont zu erweitern und sich anderen Möglichkeiten zu öffnen, hat unterschiedliche Beweggründe, wie etwa Neugier, Forschergeist und Entdeckerfreude oder die Unzufriedenheit mit dem gegenwärtigen Leben, die Sehnsucht nach Veränderung, eine innere Stimme, deren Ruf man folgt. Bei manchen ist es ein Schmerz, ein erschütterndes Ereignis oder ein Glück, eine bewegende Erfahrung, die sie veranlasst, ihre Grundüberzeugungen zu überprüfen.
Sobald wir bereit sind, unsere bisherigen Perspektiven und Vorstellungen zu verändern und uns weiteren Möglichkeiten zuzuwenden, werden wir auch dieser Möglichkeiten gewahr:
Wofür du dich öffnest,
das öffnet sich dir.
Durch unsere Bereitschaft, etwas aus einer anderen, neuen Perspektive zu betrachten, kann es sich uns in seiner Vielfalt und Schönheit, seinen Potenzialen und Reichtümern zeigen. Denn auch umgekehrt gilt, dass das, wovor wir uns verschließen, uns verschlossen bleibt.
Das gilt für die Welt und das Leben „da draußen“ ebenso wie für „unsere eigene“ kleine Welt und unser Leben und Erleben „hier drinnen“.
Die Bereitschaft und Offenheit, sich selbst und das Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten, wirkt sich wie ein öffnender Impuls auf unseren Wahrnehmungsfilter aus: wir sehen einfach mehr!
Dieses „Mehr“ ist zugleich eine Herausforderung für unser Identitätsgefühl. Das Identitätsgefühl erwächst aus dem, womit wir uns identifizieren, und das sind insbesondere unsere Grundüberzeugungen, Meinungen, Einstellungen, unser Welt- und Selbstbild.
(Daher können Identitätskrisen eine beschleunigende Wirkung auf unsere Bewusstseinsentwicklung ausüben, denn hier werden alte Identifizierungen brüchig, so dass sich unsere Bereitschaft für neue Sichtweisen erhöht).
Weil es die Identität zu schützen gilt, ist unser Wahrnehmungsfilter ständig aktiv, immer bereit und bemüht, alles abzulehnen, was unseren identitätsstiftenden Vorstellungen nicht entspricht oder zu weit von ihnen abweicht.
Damit erfüllt er eine wichtige Funktion, nämlich nur so viel Neues aufzunehmen, wie wir auch verarbeiten und integrieren können. Aus diesem Grund vollzieht sich der Selbsterkenntnisprozess meist schrittweise mit der langsam zunehmenden Bereitschaft, alte, einschränkende Identifizierungen hinter sich zu lassen und sich neuen Potenzialen zu öffnen.
Die Tatsache, dass Sie diesen Artikel überhaupt bis hierhin gelesen haben, zeugt bereits von einer grundsätzlichen Offenheit und Bereitschaft.
In dieser inneren Haltung finden Sie auch Zugang zu neuen Anregungen und Informationen, die Ihnen auf Ihrem Bewusstseins- und Erkenntnisweg hilfreich sein können. Diese Anregungen kommen in unzähligen Namen, Bezeichungen, Titeln oder Überschriften daher – und eine davon lautet „Tarot“.
Es stellt eine von vielen Möglichkeiten dar, sich selbst und das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Für manche Menschen werden die Tarotkarten zu funkelnden Schätzen voller Schönheit, Weisheit, Liebe – und damit zu einer besonderen Möglichkeit der Erkenntnis und Bewusstseinserweiterung.
Wo auch immer Sie gerade in Ihrer Beziehung zum Leben, zu sich selbst oder zu Tarot stehen: wenn Sie sich für etwas wirklich interessieren, dann hat es Ihnen auch etwas zu geben. Es kann Ihnen jedoch immer nur soviel geben, wie Sie anzunehmen bereit sind. Deshalb ist Offenheit so wichtig.
Das Leben ist so freigiebig wie ein wahrhaft liebender Mensch: es möchte Ihnen alles schenken, Ihnen all Ihre Herzenswünsche erfüllen, es möchte, dass Sie rundum glücklich und in Frieden sind. Aber es kann Ihnen nur die Geschenke machen, für die Sie offen und empfänglich sind.
Und wenn Sie es nicht sind, seien Sie sich bewusst, dass Sie garantiert einen sehr guten, triftigen Grund dafür haben! Niemand würde sich grundlos der Erfüllung verschließen, oder? Ein Grund, der allerdings eines Tages an Bedeutung verlieren mag...
Folgen Sie dem, was Ihr echtes Interesse weckt, was Sie anzieht und eine innere Resonanz hat. Das Interesse selbst erhöht bereits die Bereitschaft, etwas anzunehmen und ein echtes Interesse lässt das Herz niemals unberührt.
Manchmal merken wir gar nicht, wenn etwas, das für uns jahrelang spannend und freudvoll war, längst an Reiz verloren hat und zu einer langweiligen Gewohnheit geworden ist. Die Leblosigkeit, die wir dabei spüren, ist ein Indiz dafür, dass es uns nur noch wenig oder garnichts mehr zu geben hat.
Echtes Interesse vermittelt sich uns als ein Gefühl verstärkter Lebendigkeit. Es ist diese Stärke, die uns für Neues und Anderes öffnet.
Wenn Sie dem folgen, was Sie wirklich interessiert, dann begeben Sie sich damit auf den Pfad der Offenheit.
Das ist der Pfad, auf dem sich die Wunder Ihres Lebens ereignen.
In Freude - Marion Rolfs Graber
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Wofür ich mich Öffne!
Das ist eine gute Frage, die sich wohl jeder einzelne von uns täglich stellen sollte. Ja, uns wird im Laufe des Lebens schon als Kind die Freiheit des Redens und Denkens abtrainiert, in dem uns beigebracht wird:
Du sollst doch das nicht...
Sowas sagt man nicht.
Du musst mehr ...(lernen, konzentrieren)
Jetzt sei doch endlich mal still
Ich hätte mehr erwartet.. so wirst Du nie etwas im Leben...
All dies führt bei vielen dazu, sich zurückzuziehen und zu verhärten. Nur keine Schwäche zeigen.
Genau so schwer und noch viel länger dauert es, Vertrauen zu fassen und sich wieder zu öffnen. Die Gedanken sind so verworren, dass der Mensch erst immer nach seinem Verstand handelt und dann erst mit seinem Gefühl. Es ist wirklich nicht einfach - jedoch die Erfahrung zeigt mir, dass das Öffnen sogar spaß machen kann. Denn die Erfahrung, nach dem Bauchgefühl zu handeln und dann auch noch genau das Richtige getan zu haben ist ein spannendes und tolles Gefühlserlebnis. Ich werde immer weiter daran arbeiten!