Gesundheit: Magische Melisse
Die Vielseitigkeit der magischen Melisse.
Hast du Liebeskummer, Herzschmerz und Unruhe, so brauchst du den Geist der Melisse. Die Zitronenmelisse oder Melisse (Melissa officinalis) ist eine aus Südeuropa stammende, sehr alte Arzneipflanze und wurde schon von den Arabern in Spanien kultiviert. Die Melisse wird bis zu 80 cm groß und benötigt gut durchlässigen, feuchten Boden in der Sonne.
Die Bezeichnung Melisse ist aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet "Biene". Hildegard von Bingen sagte: “Die Melisse ist warm. Ein Mensch, der sie isst, lacht gerne, weil ihre Wärme die Milz beeinflusst und daher das Herz erfreut wird.“
Auch Paracelsus schätzte die Melisse bei Herzkrankheiten.
Sie wird bei Frauenbeschwerden ebenso eingesetzt wie bei Zahnschmerzen.
Die Melisse wirkt krampflösend und beruhigend. Außerdem wurde bei der Melisse eine positive Wirkung bei funktionellen Magen- und Darmstörungen nachgewiesen.
Ausschlaggebend dafür sind die ätherischen Öle der Melisse. Wegen ihres zitronenartigen Geruchs wird die Pflanze meist „Zitronenmelisse“ genannt.
Es heißt, dass die Melisse besonders heilsam bei Depressionen und Migräne ist, weil sie erfrischt und durchwärmt, vom Herzen her.
Bei Migräne ist es am besten, dass man sich, wenn der Anfall sich ankündigt, in ein beruhigendes Melissenbad (1-2 l Melissen Tee ins Bad schütten) legt und den Tee dazu trinkt. Das wirkt garantiert, da es die aufgescheuchten Nerven beruhigt. Mit einer heiteren, warmen Ausgeglichenheit erscheint alles in einem neuen Licht.
Melissenextrakt wirkt in Form einer Creme gegen Lippenherpes. Frühzeitig angewendet, lassen die lästigen Beschwerden rasch nach, die weitere Infektion von gesunden Zellen mit Herpes-Viren wird unterbrochen, und vorhandene Herpesbläschen heilen meist rasch ab.
Magische Aspekte der Melisse: Melissenblätter, aufs Herz gebunden, heilen von Liebeskummer. Zitronenmelisse ist das Kraut der Wissenschaftler, das den Studenten gegeben wurde, um ihren Verstand und ihr Erinnerungsvermögen zu schärfen. Bauersfrauen fütterten die Kühe mit Zitronenmelisse, damit sie mehr Milch gaben.
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