Psychologie: Auf Bärentatzen zum tieferen Sinn
Auf Bärentatzen zum tieferen Sinn
Vom Suchen und Finden bei der therapeutischen Arbeit
Wir alle sind ständig auf der Suche. Und das ist gut so. Leben heißt Veränderung, heißt wachsen, heißt sich neu definieren und neu finden. Als Kind glaubt man, wenn die Schule oder das Studium endlich beendet sind, müsste man zum Glück nie wieder lernen. Als Erwachsener erfährt man, dass das Lernen nie aufhört, ja, dass es mit zunehmender Reife und wachsender Bewusstheit erst richtig anfängt. Ein spannendes Geschenk des Lebens.
In meiner therapeutischen Praxis arbeite ich überwiegend mit Bildern. Jeder Mensch ist voll und reich davon, nur sind diese inneren Bilder nicht selten unter vielen Schichten versteckt. In der astrologischen Beratung übersetze ich das Horoskop in die entsprechende psychologische Bedeutung. Ergänzend nehme ich auch die archaische Bildersprache der Tarot-Karten oder der Symbolon-Karten hinzu, die ganz ähnlich wie unsere Träume in ihrer Symbolik einen Zugang zu unserem Unterbewussten schafft.


Symbolon Karten © Ingrid Zinnel / Peter Orban
In meiner psychotherapeutischen Arbeit liegt mir sehr daran, zusammen mit dem Klienten unbewusste Muster und verborgene Strukturen sichtbar zu machen, Blockaden aufzudecken, vom Denken ins Fühlen zu kommen. Auch hier dienen mir Bilder, um Unbewusstes transparent werden zu lassen: Stellt man beispielsweise seine aktuelle Partnersituation oder seine Herkunftsfamilie mit Steinfiguren auf, wird durch das Betrachten und Wirkenlassen des gestellten Bildes schon sehr viel bewusst, also an die Oberfläche geholt. Der gleiche Prozess dauert sonst im Gespräch oft viele Stunden, da unser Verstand ständig filtert und kontrolliert.
Wenn Sie auf der Suche sind, z.B. zur Konfliktlösung in einer mitmenschlichen Beziehung, bei einer Neuorientierung zur beruflichen Situation, bei der inneren Neudefinition in der Lebensmitte, zur Aufdeckung von familiären Problemen oder ganz einfach auf der Suche nach sich selbst …. begleite ich Sie gerne.
Empathie zu den Menschen, jahrelange Erfahrung und 50 Jahre selbst intensiv gelebtes Leben sind das, was ich einbringe. Ein Klient überreichte mir kürzlich als Glücksbringer ein schamanisches Symbol, eine silberne Bärentatze mit einem Türkis darin. „Die hilft beim Finden.“ meinte er. Ja - auch ich suche noch ….
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Mein Leben scheint vollkommen
Mein Leben scheint vollkommen aus der Bahn geraten zusein und ich weiß nicht mehr, wie ich es ordnen soll. Eine helfende und führende hand wäre mir sicher eine große Unterstützung. Da es sich auch um die Krise in meiner Ehe handelt, wäre eine betreuung meines Partners sicher hilfreich. Aber der sperrt sich total.
Schau auf die Krise, die Du
Schau auf die Krise, die Du dadurch hast. Sie ist mit Hilfe Deines Herzens und Deiner inneren Kraft anzuschauen und zu lösen. Dann kannst Du erfahren, ob Du an Deinem Partner einen Spiegel des Sich-Sperrens erlebst, d. h. ob Du Dich selbst vor etwas sperrst. Gleichermaßen kann es sein, dass Du Dich weiterentwickelt hast und willst, er aber den bestehenden Stand festhalten will. Das kann Angst vor Neuem sein und v. m.
Wenn einer stehen bleibt und sich der andere weiterentwickelt, dann kann die Entfernung irgend wann so groß sein, dass man nicht mehr einander hört und miteinander sprechen kann.
Dann kommen Entscheidungen, die einem niemand anderes abnehmen kann.
Sie haben dann nichts mit Schuldzuweisungen zu tun, sondern sehen was ist und danach handeln.
Das ist nicht immer einfach. Stillstand jedoch bedeutet den Tod - was ein Sprichwort ist.
Monika Meyer Ganzheitliche Lebensberatung und Astrologie
ich beginne erst
Liebe Frau Knappik, beim Lesen ihrer Zeilen bin ich sehr nachdenklich geworden. Ich glaube, dass mein Leben, so wie ich es bisher gelebt habe, nicht so ist, wie ich es möchte. Aber wenn sie mich fragen würden, was ich will, so könnte ich ihnen keine genaue Antwort geben. Ich befinde mich in einer Art Übergangsstadium. Alle slöst sich auf und ich habe keine Ahnung, was danach kommen kann. Vielleicht sollte ich es mal von ihrer Seite her angehen. Ich begebe mich auf die Suche, nach dem, was ich möchte. Es ist nie zu spät zu lernen, also auch nie zu spät etwas zu verändern.
Ich bewerte und verurteile mich selbst nicht mehr - ich liebe alles was ICH bin.