Kosmische Ereignisse November

Dr. Diethard Stelzl - Autor bei ViGeno

Kosmische Ereignisse im November.

von Dr. Diethard Stelzl -

1. Die Drehbewegung unserer Erde.
In der letzten Ausgabe des bekannten Nachrichtenmagazins Focus wurde der deutsche Experte WOLFGANG DICK vom BUNDESAMT FÜR KARTOGRAPHIE UND GEODÄSIE in Frankfurt zur Rotationsgeschwindigkeit der Erde befragt. Dessen Aussage war, dass sich grundsätzlich unser Planet immer langsamer dreht, bei einem Erdumfang von etwas mehr als 40.000 km am Äquator in 24 Stunden um die eigene Achse mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von etwa 1680 km pro Stunde.

Ab dem Jahre 2010 drehte sich die Erde jedoch erstaunlicherweise schneller, auch in 2011. Eine fundierte Erklärung hierfür gibt es zumindest derzeit noch nicht.

2. Die Sonnenflecken in den Regionen Nr. 1302/1319.
Bereits seit Anfang September 2011 warnte die NASA vor Auswirkungen der immer größer werdenden Sonnenflecken, vor allem jenen mit den Nummern 1283, 1302 und 1319.

Nachdem in den vergangenen Monaten die Sonnenaktivitäten stabil geblieben sind, haben sie ab Mitte September 2011 wieder dramatisch zugenommen.

- Am 22. und 23. September 2011 verursachte der Sonnenfleck Nr. 1302 Sonneneruptionen (Flares) der höchsten Kategorie "x", deren Auswürfe jedoch nicht auf die Erde gerichtet waren. Dies änderte sich jedoch Anfang Oktober 2011.

- Nach Aussagen von "Spaceweather.com" nahmen die Sonnenflecken der Region 1319 ab dem 17. Oktober 2011 ebenfalls stark zu und breiteten sich "...wie ein Ameisenschwarm aus". Alleine am Wochenende des 15./16. Oktobers hat sich beispielsweise die Anzahl der Sonnenflecken verdreifacht. Dies hat entsprechende, auch langfristige, Auswirkungen auf die Magnetfelder der Erde.

Der Beginn des durchschnittlich 11.2 Jahre andauernden 24. Zyklus der Sonnenaktivitäten lag im Januar 2008. Das nächste - wahrscheinlich sehr starke - Maximum ergibt sich danach Ende 2011 bis Mitte 2012.

Durch Sonnenflecken werden im sichtbaren Licht die aktivsten Regionen angezeigt. Beträgt die durchschnittliche Temperatur im Inneren eines Sonnenflecks etwa 4.000 Grad Celsius, so sind dies an der Oberfläche der Sonne außerhalb des Fleckes immerhin 6.000 Grad. Aufgrund des Temperaturunterschiedes erscheinen die Sonnenflecken dunkel oder schwarz. Sie sind magnetisch gepolt. Bei Zykluswechseln ändert sich deshalb entsprechend auch die Polung.

Die Eruptionen der Sonnenflecken werden durch starke Magnetfelder ausgelöst, die aus dem Sonneninneren an die Oberfläche kommen und dort Ausbrüche auslösen, die außerordentlich viel Energie freisetzen und sich mit Geschwindigkeiten von 2000 km/Std und mehr ausbreiten.
 

Herzlichst Diethard Stelzl

 


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