Der Weg der Selbsterkenntnis

Diese Sätze öffneten die Türe zum Selbst und bewirkten das was Erleuchtung genannt wird:

 

Ich vergebe mir das ich anderen Menschen weh getan habe und ich vergebe anderen Menschen das sie mir weh getan haben, denn keiner hat Schuld an dem was sie getan haben genausowenig wie ich, da weder ich noch andere etwas dafür konnten da sie es nicht besser wussten.

Ich will mich mit dem zufriedengeben was ich habe und nicht nach mehr streben.Ich brauche keine anderen Platz auf dieser Erde wie den wo ich jetzt lebe. Das was ich habe reicht um zu Leben mehr brauche ich nicht. Ich will keine Pläne mehr für die Zukunft machen sondern mit allem Einverstanden sein was kommt. Auch mit meinem späteren Tod erkläre ich mich Einverstanden wenn er dann kommen sollte. Ich bin damit Einverstanden irgendwann nicht mehr da zu sein.

Meine Vergangenheit und alles was darin geschehen ist nehme ich in Dankbarkeit an denn alles war nötig das es genau so geschah wie es geschehen ist um an allen zu wachsen und zu Reifen und zu dem Menschen zu werden der ich heute bin.

 

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich gar nicht was ich da machte und hatte keinerlei Zugang zu dem Wissen das ich heute habe. Dies Sätze bewirkten das all das was sich in mir angesammelt hatte an Verletzungen und Konditionierungen entleerte. Das geschah dadurch das ich davor alles überdachte was so auf der Erde geschehen ist und auch komplett jede Verletzung aus mir rausholte. Ich wusste auch nicht zu diesem Zeitpunkt das ich mit diesen Sätzen alle Schuld von allen Menschen, eingeschlossen mir ,vergab. Und das nicht nur von diesem Leben sondern von allem was je auf dieser Erde geschah, denn an allem was auf dieser Erde je geschah, an allem war auch ich beteiligt. Und wer glaubt es geht auch anders der täuscht sich gewaltig. Zuviel Wissen in sich angeeignet und die Duale und Non-Duale Ebene vermischend lässt einen Glauben das es nichts zu tun gäbe und alles so weiterlaufen könne wie bisher, der braucht sich nicht zu wundern das keine Veränderung eintritt. Ich habe heute alle Zusammenhänge komplett erkannt ohne mir durch Bücher etwas anzueignen. Alles ist in jedem Menschen angelegt, doch um dahin zu gelangen ist es nötig erst einmal sich komplett zu entleeren um diese Leere zu erschaffen von der so oft gesprochen wird. Erst dann ist es möglich das sich die Türe zum wahren Selbst aufschliesst. Den Schlüssel dafür hat jeder in der Hand über seinen freien Willenn und damit seiner Entscheidungskompetenz.

Und so fing es an mit dem Weg zu mir Selbst: Es war der Tod in diese Welt die mich Vergessen liess was ich wirklich bin.

Am 17.10.1956 wurde ich in diese Welt gestorben damit ich in ihr wieder Geboren werden konnte zu dem was ich wirklich bin.

Alles das was ich danach als Traum erlebte war dazu bestimmt um aus allem zu Lernen. Dazu gehörte auch das ich mit 3 Jahren zusammen mit meiner Schwester in ein kathl. Kinderheim kam wo ich unter anderem auch in das System dieser Religion gepresst wurde, die ich schon als Kind immer mehr hasste. Auch aus dem Grunde da ich sehr oft mitansehen musste wie Ordensschwester Gewalt ausübten. Das war mir als Kind schon unbegreiflich. Deswegen wande ich mich auch von dieser Religion ab nachdem ich dieses Heim verliess. Ich konnte damit einfach nichts damit anfangen und alles in mir rebellierte.

Mit 19 und fast 22 Jahren bekam ich meine beiden Söhne. Mit 28 ging die Beziehung aus denen diese Söhne stammten in die Brüche. davor war 1 Jahr des ständigen Streitens. Doch ich lenrte dann jemanden kennen mit dem ich heute noch zusammen bin. Das war 1984. !985 verstarb meine schwetser mit nur 26 jahren und hinterliess eine 4 jahre alte Tochter. Dieses Kind nahm ich dann zu mir da sich ihr Vater nicht für sie interessierte. Der Tod meiner Schwester war ein extremer Schock für mich den ich ganz schnell vergass. Zudem hatte ich genug zu tun um mit meinen Kindern über die Runden zu kommen denn der Vater zahlte zuerst keinen dann später nur das was er mindestens zahlen musste, so dasn ich daruaf angewiesen war erst einmal zum Sotialamt zu gehen um überhaupt Geld zum Leben zu haben. Doch nebenbei arbeitete ich auf, damals 400 DM Basis. Ich hatte ja keinen Beruf da durch die Geburt des Kindes  von der Krankenpflegeschule pflog. So war das eben zu diesem Zeitpunkt. So kam ich ganz gut, wenn auch sehr oft sehr knapp, mit den Kindern finanziell klar. Ich war zufrieden mit dem was ich hatte und brauchte damals schon nicht viel. Grosse Plane machte ich auch nie sondern sagte mir bei jeder Krise schon immer. Alles wird sich finden und du schaffst das schon. ich liess mich niemals von äusseren Umständen unterkriegen, egal was es war.

Im Herbst 1987 verliess mich mein älterer Sohn und ging zum Vater. Ganz heftig war das für mich und ich hatte auch einige jahre kaum Kontakt zu ihm. Zuviel hatte ich damit zu tun mit mir und den beiden anderen Kindern klar zu kommen. Das Geld reichte ja gerade so für das nötigste. mein jetziger Mann konnte mich auch nicht unterstützen da er auch nur das nötigste hatte.

Doch dann kam 1992 der Wendepunkt. Ich begann eine Ausbildung zur Krankenschwester die ich 1995 auch mit Examen abschloss.

Danach arbeitete ich über 2 Jahre in einem psychatrischen Krankenhaus in einer geschlossenen Abteilung für Frauen und erlebte dort sehr vile Gewalt die an Menschen ausgeübt wurden udn zu vielem gezwungen wurden. Doch zu diesem Zeitpunkt dachte ich das sei alles normal obwohl ich innerlich ein streuben spürte. Heute weiss ich vorher dieses innerlich Streuben kam.

In dieser zeit fing es an das ich öfter Beschwerden bekam die mit Schwindel, Herzrasen und Angst einhergingen. Bei allen UIntersuchungen kam gar nichts heraus. Durch Medikamente bekam ich das auch alles ganz gut in den Griff. Doch nur oberflächlich wie ich heute weiss.

Nach mehreren Stellungswechseln kam ich dann in ein Pflegeheim in den Nachtdienst. In diesem Pflegeheim traf ich erstmals auf Menschen im Wachkoma die wie Babys versorgt werden mussten. Da kamen dann die ersten Gedanken ob dies alles so richtig war was man da mirt Menschen machte. Doch auch das verdrängte ich und wollte nicht wahrhaben das es meine Seele belastete. Doch diese lies sich nicht beirren und schickte mir eine Krankheit: Das Fibromyolgie-Syndrom im Jahre 1999.

Und das war meine Rettung und bewirkte dann letzendlich mein Erwachen aus diesem Traum in dieser Welt.

 

Die Krankheit

 

1999 arbeitete ich in einem Pflegeheim für Behinderte und alte Menschen im Nachtdienst.
Im Semptember bekamen wir eine neue Kollegin. Ich verstand mich von Anfang sehr gut mit ihr. So kam es dann auch das wir zusammen zum Lagern unserer Patienten im Wachkoma gingen.Sie schlug eine Lagerungsmethode vor,die sehr stark die Arme belastete. Und morgens hatte ich solche Schmerzen in den Armen,das ich diese kaum noch bewegen konnte.Trotzdem machte ich meinen Nachtdienst zu Ende,da wir unterbesetzt waren .Meine Armschmerzen betäubte ich mit Schmerzmittel,so das es einigermaßen ging. Aber dann wurden sie doch so schlimm, das ich keine andere Wahl hatte als zu meinem Hausarzt zu gehen,der als Fachbereich auch Sportarzt war. Dieser stellte eine Reizung des Radialisnerves fest,machte eine Spritze und schrieb mich erstmal krank. Aber die Schmerzen wurden nicht besser. Auch nach noch 2 weiteren Spritzen nicht.Also schrieb er eine Überweisung zum Orthopäden.Da auch bei diesem keine Behandlung half,wurden 2000 im Frühjahr beide Arme operiert,da der Orthopäde auch noch einen beidseitigen Tennisarm feststellte.Ich war natürlich voller Hoffnung,das die Schmerzen in den Armen danach weg waren.Kurzfristig war das auch so. Aber kaum war ich wieder voll in meinem Beruf drin,fingen die Schmerzen so allmählich wieder an. Ich ignorierte sie aber und arbeitete weiter.Aber dann bekam ich Schmerzen in der rechten Hand.Karpaltunnelsyndrom sagte mein Hausarzt.Januar 2001 wurde dieses operiert. Die Symptome waren auch sofort besser.Aber jetzt hatte ich Schmerzen an der Operationsnarbe. Mein Hausarzt: Nein,das kann nicht sein.Sie können keine Schmerzen haben und verschrieb mir ein AD.Davon würde es dann besser werden meinte er. Wurde es aber nicht. Jetzt kamen noch Nacken und Schulterschmerzen dazu.

 

Außerdem hatte ich ständig Kopfschmerzen und war nur noch müde. Schlafen konnte ich aber kaum. Dann meldete sich mein rechter Fuß an dem ich einen Hallux Valgus hatte. Die Schmerzen wurden so stark,das ich kaum noch laufen konnte. Also ließ ich den Fuß operieren. Da ich anschließend nicht auftreten durfte,bekam ich Krücken. Meine Arme wurden dabei so stark belastet, das die Schmerzen in den Armen wieder verstärkt in den Vordergrund traten. Also wurde ich wieder wegen Tennisarm behandelt und war weiter krank geschrieben.
Aber plötzlich sagte mein Orthopäde,er könne mich nicht länger Krankschreiben, ich solle doch gefälligst wieder Arbeiten gehen und meine Schmerzen seien eh nur psychisch bedingt und ich solle mich nicht so anstellen. Obwohl ich ihm sagte wie stark die Schmerzen waren blieb er bei seinem Standpunkt.
Also suchte ich mir vor lauter Verzweiflung einen praktischen Arzt, da ich zu meinem alten nicht mehr gehen wollte,da auch er mich nicht ernst nahm.
Und so kam ich zu meinem jetzigen Hausarzt. Nachdem ich meine Geschichte erzählt hatte schrieb er mich krank. Er erwähnte dann auch zum ersten mal das Fibromalgie-Syndrom. Und ich wurde hellhörig und fing an mich über diese Krankheit zu informieren.Die Krankenkasse schickte mich dann zum MDK. Auch dort stellte man die Verdachtsdiagnose Fibromyalgie-Syndrom und bestätigte meine Arbeitsunfähigkeit. Jetzt folgte eine Odysse von Arzt zu Arzt sämtlicher Fachrichtungen. Aber etwas ernstes wurde nicht gefunden.

 

Im November 2001 ging es mir auf einmal so schlecht,das ich den Notarzt rufen mußte und ins Krankenhaus kam.Am nächsten Tag verließ ich es aber wieder,da es mir besser ging.Denn festgestellt wurde auch dort nichts.Aber jetzt wurde meine Schmerzen so stark,das ich nur noch Schmerzmittel am Schlucken war.Da bis jetzt kein Arzt mir helfen konnte,suchte ich mir einen Arzt der auf Fibromyalgie spezialisiert war,da ich glaubte diese Erkrankung zu haben.Ich fand auch einen.Dieser nahm aber nur Privatpatienten an.Aber das war mir egal.Ich konnte diesen Arzt dann am Telefon überzeugen wie schlecht es mir ging,so das ich im Dez.2001 noch einen Termin bekam.
Dieser Arzt ein Rheumatologe,stellte dann die Fibromyalgie fest.Endlich hatte ich eine Diagnose.Nachdem dann ein Orthopäde und ein weiterer Rheumatologe die Diagnose bestätigt hatten,verlangte dann die Krankenkasse das ich einen Rehaantrag stellen sollte.Das machte ich dann auch.Da mir kein Schmerzmittel mehr half,setzte ich Die Schmerzmittel komplett ab um meinen Körper nicht unnötig zu belasten.
Kaum in der Reha angekommen wollte man mir sofort ein Schmerzmittel verodnen.Dagegen wehrte ich mich und nahm dann auch keins.
Die 3-wöchige Reha im April 2002 brachte in keinsterweise einen Erfolg und ich wurde auch
arbeitsunfähig entlassen.
Irgendwie wurden meine Schmerzen besser,da ich anfing meinen Körper zu beobachten,um herauszubekommen welche Tätigkeiten mir mir im nachhinein Schmerzen verusachten.Diese Tätigkeiten machte ich dann gar nichr mehr schränkte sie stark ein oder führte sie schonender aus.Ein Beispiel:Staubsaugen machte mir starke Schmerzen in den Armen.Das übernahm jetzt mein Mann,der im übrigen voll hinter mir stand.
So konnte ich dann nach und nach meinen Schmerzpegel herunterschrauben und brauchte nur noch Schmerzmittel,wenn ich starke Schmerzen hatte.Aber meinen Körper lernte ich auf diese Weise gut kennen.Und das war der Anfang zu dem Ziel mit meiner Krankheit zu Leben.

Aber noch lange nicht das Ende meiner Krankheit.Ende 2002 ging es mir so gut,das ich beschloss langsam wieder mit arbeiten anzufangen,stellte aber auch gleichteitig einen Antrag auf Berufsunfähigkeitsrente,da ich auf keinen Fall in der Lage war wieder voll in meinem Beruf zu arbeiten.Diesen Rentenantrag stellte ich,nachdem mir das klar wurde.Ein weiterer Schritt.Die Akteptanz meiner Krankheit.Ich erhielt dann auch die halbe Rente.
Ab Januar 2003 arbeitete ich dann 4 Nächte im Monat.Es ging auch am Anfang einigermaßen.
Aber dann kam diese unendliche Müdigkeit zurück,Panikattacken freuten sich auch darüber mich quälen zu dürfen.Als ich dann eines morgens nach dem Nachtdienst fast in der Leitplanke gelandet war,hörte ich im Januar 2004 mit dem Arbeiten auf und stellte einen Antrag auf volle Erwebsminderungsrente,die ich dann auch genehmigt bekam.
Nachdem ich dann die volle Em-Rente erstmal befristet auf 2 Jahre bekam,konnte ich dann erst mal etwas zur Ruhe kommen.Aber leider nie für lange.

Immer neue Schmerzen kamen dazu.Ich kann das gar nicht alles so beschreiben.Manchmal war es so,das kaum ein Schmerz weg war,der nächste an einer anderen Stelle auftrat. Dazu kamen ständiger Schwindel,Kopfschmerzen,Schwäche,Müdigkeit.
Und noch so vieles mehr.
Einmal ging es mir so schlecht,das ich meinen jüngeren Sohn anrufen mußte,damit er kam und mich zum Arzt fuhr.Der machte ein EKG und dann stand der verdacht eines Herzinfarktes im Raum.Dieser bestätigte sich aber nicht.Ganz im Gegenteil.Um sicher zu gehen,das mit dem Herz alles in Ordnung war,wurde bei mir ein Herzkatheter gemacht.Der zeigte das mein Herz vollkommen gesund war.Der Arzt sagte sogar völlig jungfreulich.Ich selbst konnte dabei zusehen und sah mein Herz auf dem Monitor.Sah wie einwandfrei sich die Blutgefäße mit dem Kontrastmittel füllten.Von da an wußte ich,das mein Herz mich nicht in Stich lassen würde und wenn dann wieder eine Panikattacke kam,war ich mit der Zeit immer öfter in der Lage mich zu beruhigen,indem ich mir immer wieder sagte Dein Herz ist gesund,es schlägt weiter und läßt dich nicht im Stich.Und so ließen dann auch diese Attacken immer mehr nach.Ich denke das war ein weiterer Schritt auf meinem Weg.
Und dann kam das nächste.Eines morgens wachte ich auf und konnte nicht aufstehen.Etwas hielt mich mit aller Macht fest so das ich mich nicht erheben konnte.Glaubt mir das war ganz schlimm.Herausstellte sich dann ein Ausfall des Gleichgewichtssinnes.Der HNO-Arzt testete dann im Laufe der Untersuchung auch mein Gehör.Dabei kam heraus,das ich überdurchschnittlich gut hören konnte.
Mittlerweile hatten wir 2006.Im November mußte ich dann meine 17 Jahre alte Hündin einschläfern lassen.Und das war ganz schlimm für mich,da ich an ihr besonders gehangen hatte,da sie auch bei mir geboren worden war.
Aber ich tröstete mich damit etwas,das ich ja noch 3 Hunde hatte.So versuchte ich dann im Dez.2006 wieder arbeiten zu gehen.Aber auch das klappte nicht.Im Januar 2007 mußte ich dann von der Rentenversicherung aus wieder zum Gutachter.Dieses neuerliche Gutachten bewirkte,das ich jetzt meine Rente auf Dauer bekam.
Dadurch konnte ich jetzt endgültig zur Ruhe kommen.Und jetzt begann ich nachzudenken.Ich mußte irgend etwas ändern.
Als erstes wollte ich mir wieder besser gefallen.Dazu gehörte,das ich mein Körpergewicht reduzieren mußte.Ich kaufte mir einen Grosstrainer und fing an zu trainieren um Muskeln aufzubauen.Zusätzlich fing ich an wieder mehr spazieren zu gehen.Mit meinen Hunden war ich nur noch in den Garten gegangen,da ich mich zu mehr einfach nicht in der Lage fühlte.Und im Juni 2007 bekam ich meine Border-Collie Hündin.Angie bekam sie als Namen.Durch diese Hündin begann der entscheidende Durchbruch.Dieser Hund machte mir soviel Freude,das ich selbst wieder mehr Freude empfinden konnte.

 

Und wieder hatte ich einen Schritt nach vorne geschafft.Da mein Mann keine Lust hatte weitere Spaziergänge zu machen marschierte ich alleine los mit Angie und mit Dori einer Schäferhundmischlingshündin.Ich machte immer längere Spaziergänge und ich merkte,das ich immer mehr an Kraft gewann.Ich konnte mich schon viel besser leiden.Aber dann kam der Winter.Meine Energie liess nach.Und dann wurde mein Mann Februar 2008 arbeitslos.Das war dann der Grund,das ich einen erneuten Arbeitsversuch mit einer halben Stelle versuchte
.Aber auch diesmal scheiterte ich.Ich war dem ganzen Arbeitsstress einfach nicht gewachsen.Mir ging es wieder schlechter.Ich verlor meinen Weg aus den Augen.Die halbe Stelle mußte ich wieder aufgeben.Aber ich arbeitete auf 400Euro Basis weiter.Mittlerweile war es Juni geworden.Jetzt hatte ich wieder mehr Zeit für mich.Ich fing wieder vermehrt an mit dem Grosstrainer zu trainieren.Und meine Spaziergänge fing ich auch wieder an..Und nach wie vor war ich alleine mit meinen Hunden unterwegs.Ich spürte,jetzt war ich wieder auf dem richtigen Weg.Meine Schmerzen hatten sich schon reduziert.Meine Panikattacken hatte ich unter Kontrolle.Auch meine ganzen anderen Beschwerden besserten sich zusehends.Trotzdem traten immer noch oft sehr heftige Schmerzen auf.Plötzliche Fieberanfälle ohne ersichtlichen Grund waren auch dabei.Aber mir ging es im großen und ganzen doch merklich besser.Und dann brach der Sammler in mir aus.Im Herbst sammelte ich Walnüsse.Und ich entdeckte,was für einen Spaß mir das machte.Die Natur schenkte mit etwas.Es kostete mich keinen Cent nur etwas Zeit.Aber diese Zeit hatte ich ja.Und meinen Hunde machte es unheimlich Freude über die Wiesen zu stromern und überall zuschnüffeln.So sammelte ich soviel Walnüsse,das ich davon auch noch verschenken konnte.Und einen Kuchen konnte ich damit backen.Einfach nur lecker.
Und dann kam wieder der Winter mit seiner Kälte.Und meine Energie ließ wieder nach.Es war mir einfach zu kalt um weite Spaziergänge zu machen.Ich fror ganz schrecklich wenn ich draußen war.Also ging ich nur einen kurzen Weg um schnell wieder ins Warme zu kommen.
Im März 2009 verlor ich dann meine Aushilfsstelle,da das Altenheim einen neuen Träger bekam und alle Aushilfskräfte entließ.Mir etwas neues zu suchen fehlte mir zu diesem Zeitpunkt die Kraft.

Aber dann kam der Frühling.Ich nahm alle Kraft die ich hatte und fing wieder mit dem Grosstrainer an und meine Spaziergänge dehnten sich wieder aus.Und meine Sammelleidenschaft packte mich wieder.Überall gab es Walderdbeeren Ich sammelte sie Kiloweise.Einmal kam ich in ein Gewitter und ich war anschließend pitschenaß.Aber merkwürdigerweise fand ich das gar nicht schlimm.Ich fand es eher zum Lachen.Schließlich konnte ich mich zu Hause umziehen.Und nasser wie nass konnte ich ja auch nicht werden.
Und dann sammelte ich Himbeeren.Meine wege wurden immer weiter.Meistens war ich jetzt 3 Stunden mit meinen Hunden unterwegs.Meine Kraft nahm mehr und mehr zu.Dann kamen die Brombeeren.Meine Schwiegermutter freute sich sehr wenn sie im Wald gesammelte Beeren bekam.Und das freute mich auch sehr.Die ersten Marmeladen von den Waldfrüchten hatte ich auch schon gemacht.Und diese Früchte schenkte mir auch die Natur.
Dann kam der Herbst und die Walnusszeit.Es waren bestimmt so um die 80 Kg die ich sammelte.Dazu noch Hasselnüsse.Und ich bemerkte immer mehr wieviel einem die Natur schenkte.Und dann Im November fand ich die schönsten Pilze im Wald.Riesenschirmpilze.Als Schnitzel paniert und gebraten eine absolute Delikatesse,die man nirgenswo kaufen konnte.Aber ich bekam sie geschenkt.Von der Natur.

 

Und dann gab es nichts mehr zum sammeln.Aber meine langen Spaziergänge im Wald machte ich weiter.Mit meinen Hunden durchforschte ich die ganze Gegend und fand wunderschöne Plätze.
Und so ging ich jeden Tag 3 stunden mit meinen Hunden spazieren.Mir fällt gerade auf,meine Krankheit habe ich ganz vergessen.Und das war dann zu diesem Zeitpunkt wohl auch so.Sie war ganz in den Hintergrund getreten,da ich mit ganz anderen Dingen beschäftigt war.Aber richtig,ich hatte immer mein Handy dabei,falls es mir auf einmal nicht gut gehen sollte.

 

Und während dieser Spaziergänge fingen auf einmal meine Gedanken an zu kreisen.
Begonnen habe ich damit,das ich über die menschliche Gesellschaft nachdachte.Wie das zusammen leben so ist.Wie sich Menschen Verhalten.Was ihnen am wichtigsten ist.Und da kam ich dann auf das Geld.Alles hängt davon ab:Menschen sterben deswegen.Geld bedeutet Macht.Kriege werden deswegen geführt,damit die Rüstungsindustrie und hiermit natürlich die Manager so viel wie möglich verdienen und damit Macht ausüben konnten.Wie ich so weiter dachte,kam mir der Gedanke,das Geldsystem ist falsch.Denn wegen des Geldes passieren so viel Dinge.Und andere Menschen sterben,weil sie nicht genug Geld hatten und andere wußten nicht,wohin mit ihrem vielen Geld.Wenn ich diese Schmuckbehängten Damen im Fernseh sah,fielen mir sofort die Bilder von diesen fast verhungerten Kinder ein,die man oft genug im Fernseh sah.Und ich dachte,statt Geld für so unnütze Dinge auszugeben sollte man doch lieber den Kindern etwas zu essen kaufen.Und immer weiter kreisten meine Gedanken.
Ich weiss alles gar nicht mehr so genau.Ich fing an über den Tod nachzudenken.Wie das wohl sein würde.Dann dachte ich über das Leben nach.was war der Sinn des Lebens.War es der Sinn geboren zu werden sich durch sein Leben zu kämpfen nur um dann zu sterben.Und da wurde ich wütend.Ich dachte an mein zurückliegendes Leben mit all den Schmerzen die mir zugefügt worden waren.Schmerzen an die ich gar nicht mehr denken wollte.weil sie immer noch so weh taten.War das wirklich der Sinn.Ich wurde wütend auf meine Mutter die mich geboren hatte,sich dann nicht mehr um mich kümmerte.Ich dachte warum bist du geboren worden um all das zu erleiden und dann zu sterben.Ich wünschte mir ich wäre nie geboren worden.Damit wäre mir viel erspart geblieben.Eine schreckliche Wut packte mich über alles.Ich wollte am liebsten irgend wohin wo ich ganz alleine war.Denn mit meinem jetzigen Leben war ich ja auch nicht zufrieden.Diese Krankheit,die mir soviel genommen hatte.Die solange Jahre mein Leben bestimmt hatte.Sollte das wirklich alles sein .Und ich ließ meine Wut an meinem Mann aus.Diese Unzufriedenheit.Ich wurde laut und agressiv.Ich wurde ein Mensch der lauten Töne.Etwas was ich eigentlich gar nicht war.Und ich hasste mich dafür.Das war so mitte bis ende November 2009 nach dem Ende des Pilze sammelns.
Aber meine Gedanken liefen jetzt immer schneller.Nein das war auch nicht das was richtig war.Und ich dachte wieder über das Leben nach.Ich überlegte was wichtig war im Leben.Was brauchte man um zu Leben.War es wichtig viel Geld zu haben.Bedeutete es Glück Geld zu haben.Und ich dachte an die Reichen.Waren sie wirklich glücklich.Und dann sah ich diese zur Fratze entstellten Gesichter von diesen sogenannten Promis,die um ewige Jugend kämpften und sich so etwas angetan hatten.Nein dachte ich die waren ja gar nicht glücklich.Die waren ja auch total unzufrieden.
Aber was brauchte man denn dann um glücklich und zufrieden zu sein.Immer tiefer drang ich in mich ein. Die Gedanken greisten und greisten.Ich fragte mich wer bist du eigentlich.Und wieder dachte ich über mein Leben nach.Wie ich zusammen mit meiner Schwester ins Heim kam.Wie man mich zwar nur kurz,aber doch von ihr trennte.Wie sehr ich sie vermißt habe.So sehr das ich ständig weinen mußte.Wie sie dann wieder da war und wie glücklich ich da war.Wie dann meine Mutter ins Heim kam mit meinen beiden jüngeren Schwestern.Über die Geburt meiner beiden Söhne.Den kampf um meine Schwestern damit es ihnen nicht so er ging wie meiner Mutter.Der Tod meiner Oma,die ich so sehr liebte.Meine Scheidung,die meine Familie zerriss.
Und dann ganz schlimm,der Tod meiner Schwester,die mit mir zusammen ins Heim gekommen war.Wie ich deren kleine Tochter bei mir aufnahm.Wie mich mein älterer Sohn verließ und zum Papa ging.Alles ging mir durch den Kopf.Über meine Krankheit dachte ich nach.

 

Und nach und nach war ich in der Lage mit all dem was ich erlebt hatte
meinen Frieden zu machen und ich erkannte das ich all das erleben mußte um zu dem Menchen zu werden der ich war.Und da war sie wieder diese Frage:wer war ich denn überhaupt?
Und dann entdeckte ich die Natur.Ich fing an meine Hunde zu beobachten.Fing an mit ihren Augen die Natur zu entdecken..Ich dachte über die Menschen nach.Warum waren sie so unzufrieden.Und keiner sah die Schönheit der Natur.Der natur die in jedem von uns war.Die uns das Leben geschenkt hatte.Waren wir nicht einzigartig.War nicht jeder Mensch schön in seiner Einzgartigkeit.Konnte man nicht mit dem zufrieden sein was einem die Natur schenkte.Ich dachte darüber nach wie das Leben auf dieser Erde entstanden war.Das nur die Erde das wasser auf dieser im zusammenwirken mit der sonne das Leben möglich gemacht hatte.Stammten wir nicht alle aus einem Topf.Waren wir nicht alle Teil eines Ganzen.War die Erde nicht das größte Wunder.Und das Leben auf der Erde war Bestandteil dieser Erde.Und der Mensch zerstörte sie.Und dann wußte ich was das Leben ausmachte.Das Leben selbst.Nur um zu Leben brauchte man nicht viel Geld.Man brauchte nur das um sein Überleben bis zum Tod zu sichern.Genug zu essen und zu trinken,ein warmes zu Hause und man brauchte in erster Linie sich selbst.Und den Einklang mit der Natur.Denn auch ich war Bestandteil dieser Natur,war Teil eines ganzen. Und ich nahm mein Leben an mit allem was noch kommen würde und vergab allen Menschen die mir weh getan hatten und ich vergab auch mir für die Fehler die ich in meinem Leben gemacht habe. Ich akzeptierte meinen Tod und erklärte mich damit Einverstanden mein Kommendes Leben so anzunehmen wie es kommen würde.
_Und dann kam dieser Moment im Wald wo ich stehen bleiben mußte.Ich sah einen Blitz der wie aus einem Tunnel von oben herunterkam Und irgendwie in mich eindrang. Es machte Klack wie von dem öffnen einer Türe. Unwahrscheinliche Gefühle erfaßten mich.Ein Gefühl der wärme ,der Liebe ,der hoffnung.Dieses Gefühl war einfach alles.Und ich wußte ja das bist du.Dieses warme Gefühl,diese Liebe die ich für mich empfand.Ich begriff gar nicht so richtig was da passiert war.Aber ich empfand einen unglaublichen Frieden,eine unglaubliche Zufriedenheit.Ich war so glücklich wie noch nie in meinem Leben. Und es war so als würde ein Schleier von meinen Augen gezogen. Alles wurde auf einmal heller und klarer so als ob ich besser sehen würde. Alles wirkte so sauber und rein . So als ob ich eine neue Welt erblicken würde.Und das ist bis heute beglieben.
Ja jetzt war ich die die ich schon immer war.Ein Mensch der leisen Töne.Und alles ist seitdem besser geworden.Meine Krankheit ist seitdem immer mehr verschwunden.
Und etwas merkwürdiges passierte.
Es ist so als wäre ein Teil meines Gehirnes geöffnet worden.So wie man Schubladen eine nach der anderen öffnet um Dinge herauszuholen.Und jeden Tag gehen neue auf.Ach ich weiss nicht wie ich das alles beschreiben soll.Aber ich glaube das ich was großartiges geschenkt bekommen habe.Von mir selber.
Und jeden Tag wundere ich mich aufs neue über mich selber.
Und ich wünschte mir das jeder Mensch das erleben darf.
Ich habe jetzt ein völlig neues Leben und ich liebe dieses mein Leben,das vergangene und das jetzige.Ich bin dankbar dafür die Fibromyalgie bekommen zu haben,denn auch sie ist Teil meines Lebens.Ich weiß nicht ob ich ohne sie diesen Weg gefunden hätte den ich gegangen bin.Ich bin davon überzeugt das dies wohl eher nicht der Fall gewesen wäre.
Und ich habe das Gefühl,mir wäre eine schwere Last von meinen Schultern genommen worden so leicht fühle ich mich.

Das bisher geschriebene schrieb ich im Februar 2010 auf. es sind noch die Origanlworte.
Zu diesem Zeitpunkt war ich immer noch Atheist und wollte von einem Gott nichts Wissen. Und was da noch alles kommen würde war mir da noch gar nicht bewusst. Was ich jedoch sofort wusste war das jeder Mensch dieses Licht in sich haben musste das ich gesehen habe und das jeder Mensch diese Liebe mit auf die Erden brachte. Es konnte einfach nicht sein das nur bei mir diese Anlage zu dieser Liebe war die einen so erfüllte und die einen so glücklich machte. Und ich wusste das man bein Kindern diese Liebe die sie mit auf die Erde brachten vom tag ihrer Geburt an zerstörte und man sie Vergessen liess.

Heute weiss ich das es eine sogenannte Kundalinierweckung war die mir auch bestätigt wurde. Bei diesem Ereignis durchfloss mich ein ganz warmer Strom voller Liebe, Vertrauen und Glückseligkeit. Es war die Transformtion des Alltagsbewusstseins in das Göttliche Bewusstein das reine Liebe ist. Deswegen waren auch alle in dieser Welt der Dualität negativ genannten Gefühle weg und die Nondualität war sofort da. Sie waren ausgelöscht von dem warmen Strom der Liebe der mich durchfloss. Dieser Vorgang wird auch Erleuchtung genannt und ist das Wiedererkennen von dem was Wirklichkeit ist. Es ein nach Hause kommen. Genauso sagte ich das danach auch. Ich bin zu Hause angekommen. Dieses hier schrieb ich 14 Tage nach diesem Ereignis das ein durchgreifende Verwandlung bewirkte ohne das ich überhaupt wusste was da geschehen war. Klar jedoch war mir sofort. Es musste mehr geben wie ich es mir Vorstellen konnte. Es musste eine Bewusstseinserweiterung stattgefunden haben die mir Zugang zu einem höheren Wissen brachte das ich so niemals gelernt habe und auch nirgends gelesen hatte. Hier der Text der meinen Weg in einfachen Worten als Gleichniss beschreibt.

 

 

Mein Weg aus dem tiefen,dunklen Tal der unsichtbaren Tränen.

Eines morgens erwachte ich und befand mich in einem tiefen dunklen Tal aus dem ein hoher Berg hinaufragte,dessen Spitze ich nicht sehen konnte.
Völlig verzweifelt irrte ich umher und konnte keinen Weg hinaus Finden.Und ich weinte,weinte Unsichtbare Tränen.
Eines Tages jedoch,als ich den Berg hinaufsah,entdeckte ich plötzlich ein kleines helles Licht auf der Spitze des Berges.HOFFNUNG flammte in mir auf.Dort hinauf wollte ich zu diesem LICHT.Aber ich konnte einfach keinen Weg finden.Tagelang irrte ich umher und weinte,weinte Unsichtbare Tränen.
Plötzlich aber sah am Fuße des Berges einen ganz,ganz kleinen schmalen Pfad,der wohl in die Höhe führte.Und ich weinte,weinte etwas sichtbare Tränen vor Lauter GLÜCK.
Also fing ich an diesen kleinen schmalen Weg zu gehen und je höher ich stieg umso breiter wurde er.Aber auf einmal konnte ich nicht mehr erkennen wo der Weg weiterging.Also Kehrte ich um,um Nachzusehen ob ich eine Abzweigung übersehen hatte.Ich suchte und suchte,aber ich konnte ihn einfach nicht mehr finden.Und ich weinte,weinte Unsichbare Tränen.
Da begegnete ich 3 Freunden.Die nahmen mich an die Hand und zeigten mir den Weg.Und ich weinte,weinte etwas sichtbare Tränen.
Diese Freunde waren von da an immer für mich da.Wenn ich stolperte fingen sie mich auf und hielten mich fest.Und so ging ich mit ihnen zusammen diesen WEG und ich kam dem Gipfel des Berges immer Näher.Und ich weinte,weinte immer mehr sichtbare Tränen.
Und so schaffte ich zusammen mit meinen Freunden den Weg zum Gipfel des Berges und zum Licht.Und ich weinte,weinte SICHTBARE TRÄNEN.
Und jetzt kenne ich mich wieder aus und fühle mich nicht fremd.Denn ich bin zu Hause angekommen.In diesem Licht brauche ich keine Tränen.Deswegen möchte ich es nie mehr Verlassen Dieses Licht bedeutet Leben.
Diese 3 Freunde sind noch immer bei mir.Und zu diese 3 Freunden habe ich noch 5 Freunde hinzugewonnen.
HOFFNUNG
LIEBE
ZUFRIEDENHEIT
VERTRAUEN
FRIEDEN

Merkwürdig war auch das ich auf einmal die Worte von Jesus verstand und die Bibel. Und nicht nur das. Ich fing an die menschliche Psyche zu Verstehen.

Und ich wusste auf einmal was Liebe ist. Liebe die nicht abhängig von Menschen ist sondern ganz allein aus einem heraus kam. Die Selbstliebe. Und mir wurde klar das alle Liebe von dieser liebe kam. Nur mit dieser Liebe ist es überhaupt möglich Menschen zu Lieben und das ohne Erwartungen an diese zu stellen, sie so zu nehmen wie sie sind. Unabhängig vom äusseren und unabhängig wie sie sich von ihrem Wesen her zeigten Einfach nur weil es sie gab.
Dieses Erlebnis im Wald fand im Dezember 2009 statt und was sich daraus ergab ist ein Wunder und dieses Wunder bin ich und jeder Mensch. Ich fand Zugang zu etwas das in mir steckt und es geschah einfach so.
Ich werde noch mehr darüber berichten.


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