Arbeitsschwerpunkte:
Motivation, Führung, Team und Vision als Vorträge, Seminare, Workshops und Einzelcoachings
Psychologie: Mentaltraining - Mensch, ärgere dich nicht!
Ärgern Sie sich manchmal?
Sicher. Jeder ärgert sich hin und wieder.
von Clemens Maria Mohr
Aber es gibt da einen ganz interessanten Punkt:
Wir sagen doch jedes Mal, wenn wir uns ärgern: Ich ärgere mich ... über irgendjemanden oder über eine bestimmte Situation. Das stimmt nicht, denn ICH ärgere MICH und ganz alleine nur mich selbst.
Da hat also sonst niemand etwas damit zu tun. Ich schade nur mich, mich ganz alleine!
Und wenn ich der einzige bin, der mich ärgert, ja, dann kann ich es auch bleiben lassen.
Zugegeben: die äußeren Bedingungen sind schon manchmal zum aus der Haut fahren.
Aber mal ehrlich, haben wir schon wirklich etwas verändert dadurch, dass wir uns geärgert haben? Sicher nicht! Sogar oft im Gegenteil! Und damit belasten wir uns mehr als wir uns gut tun! Wir gehen sogar so weit, dass wir uns körperlich, geistig und seelisch damit schaden.
Wenn wir – uns selbst – ärgern, bekommen wir vielleicht noch Magenschmerzen oder sogar Magengeschwüre. Der andere, der diesen Ärger verursacht hat, merkt davon gar nichts. Ziemlich blöd, nicht wahr!? Für den über den wir uns ärgern, ist die ganze Sache bestimmt schon längst vergessen oder ihm ist gar nicht bewusst, dass er jemanden mit seiner Art verletzt.
Deshalb: wenn wir das nächste Mal meinen, wir müssten uns ärgern, denken wir daran: wir sind die einzigen, die uns ärgern. Es ist unsere Entscheidung. Also können wir auch eine andere Entscheidung treffen. Entscheiden Sie sich doch bei der nächsten Gelegenheit einmal auf Probe für die angenehmere Variante im Leben!
Herzlichst Clemens Maria Mohr
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sich dagegen wehren
Also ich arbeite seit vielen Jahren in der Gastronomie und man glaubt nicht, wieviele Leute glauben, die Kellnerin ist der Mülleimer der Nation. Diese Menschen kommen aus irgendeinem Grund mit schlechter Laune ins Restaurant und lassen sie dann an mir aus.
Früher habe ich das immer sehr persönlich genommen und nichts gesagt. Danach ging es mir immer sehr schlecht.
Irgendwann ahbe ich angefangen, mich dagegen zu wehren. Anfangs leise, aber inzwischen kann ich das ganz gut. Ich sage den betreffenden Personen ganz klar, dass ich nicht für ihre schlechte Laune verantwortlich bin und sie sich mir gegenüber bitte korrekt verhalten oder das Lokal verlassen solln. Meistens klappt es, die Leute entschuldigen sich oft und versuchen mir zu erklären, warum sie so mies drauf sind. Dann ergeben sich auch mal richtig gute Gespräche.
ich ärgere mich oft
Sehr schön, wie sie dieses Wortspiel ausleucten ICH ÄRGERE MICH.
das dürfte ja dann unter Autoagression laufen . Ich muße leider sagen, dass es so viele Dinge im täglichen Lebn gibt, die man (resp. ich) zum Anlaß nimmt, sich zu ärgern. Da wäre ein wenig Gleichgültigkeit vielleicht angebracht. das meiste ist es ja gar nicht wert, so viel Energie dafür zu verschwenden. Nur, wie lerne ich die wichtigen von den unwichtigen Dingen zu unterscheiden?
den Ärger an die richtige Adresse geben
Lieber Herr Mohr, das ist schon richtig was sie da sagen, aber ich muß für meinen Teil leider sagen, dass es mir nicht immer gelingt, den Ärger zu umgehen.
Ich habe für mich aber die Variante gewählt, wenn möglich nicht darauf sitzen zu bleiben. Sondern ich gebe den Ärger an die Person weiter, die ihn verursacht hat. Das heißt, ich spreche es offen an. das ist nicht immer von Erfolg gekrönt, bringt manchmal aber überraschende Gespräche.
Damit fahre ich ganz gut.