Gesundheit: Das Trikline Kristallsystem - Teil 19
Wissensschritt 19 - Das Trikline Kristallsystem
von Beate Simon
Die geometrische Form entspricht ganz eindeutig einem Trapez. Meine assoziative Hilfestellung, um triklin zu verstehen, ist die hohe Zirkuskuppel, in der wagemutige Artisten ihre Kunst- und Flugfiguren hinzaubern. Meistens mit Netz, da der Absturz mit einkalkuliert werden muß.
Ja, der trikline Mensch ist nie eindeutig oben oder unten zu finden. Er bewegt sich ständig zwischen den Welten und kann so nur schwer von den erdgebundenen Artgenossen gefaßt, sprich verstanden werden. Für ihn ist die geistige Wahrnehmung Selbstverständlichkeit, die er sich allerdings sehr bewußt machen muß, da er Gedanken liest, Athmosphären erfaßt und Zusammenhänge erkennt, die den anderen verschlossen bleiben.
Er hat die ständige Aufgabe, sich in der Realität zu verankern, damit das Leben funktioniert und steht oft vor der Frage, welchen Orientierungsmöglichkeiten er jetzt folgen soll.
Wie stark wirkt sich das aus, was er im geistigen Raum entdeckt?
Wie sehr nimmt das Bezug zur Realität?
Möchten die anderen wissen, was ich wahrnehme?
Es sind oft Berge von Informationen, denen sich der Trikline in kürzester Zeit stellen muß, weil er es so will. Der Trikline muß sich immer wieder Zeit zum Sortieren nehmen, sonst läuft er die Gefahr, von seinen Mitmenschen als übersensibel eingestuft zu werden.
Ihm sind seine Grenzwanderungen sehr recht, jedoch muß er lernen, die Spiele auf dem Boden dennoch in den Griff zu kriegen bzw, sie dort umzusetzen. Es ist viel Sportlichkeit angesagt, wenn man immer wieder irgendwo hinstürzt und sich dabei die entsprechenden blauen Flecken holt: weiß der Trikline doch ganz genau, daß er sich immer wieder die Freiheit nimmt, im Äther rumzusurfen, anstatt in der Realität die Stopschilder einzubeziehen.
Eine verblüffend gute Methode für den Triklinen ist die, sich die anderen Kristallsysteme zu Nutze zu machen, ohne sich mit ihnen zu identifizieren. Deswegen braucht er auch immer wieder den Rückzug, um wieder in seine eigentliche Identität zurückzugehen:
Viel Platz zum Fliegen und Träumen und Erfinden.
Inspiration und Intuition sind seine Sprungfedern.
Der Trikline ist für seine Umwelt die Antenne zur anderen Seite und somit Helfer und Warner.
Die Rolle des Triklinen ist von der Grundvoraussetzung her genial, muß aber gut durchdacht und ausgearbeitet werden, damit sie erfolgreich im Leben ist.
Als Edelsteinbeispiel möchte ich gerne den Liebhabern von Schönheit den LARIMAR ans Herz legen.
Sein Ursprungsland ist die Dominikanische Republik.
Er ist in seinem sonnigen bestechenden Ozeanblau fast unverwechselbar. Ich gestehe, es ist kein billiger Edelstein, er verwöhnt jedoch das Auge unablässig. Geistig hilft er Opferhaltungen aufzulösen und macht bewußt, daß der Geist keine Grenzen kennt. Seelisch führt er aus den unliebsamsten Emotionen zurück zur Ruhe...
eben so, als ob man vor dem unendlichen Blau der Südsee säße.
Mental regt er an, die Dinge geschehen zu lassen, ohne zwangsläufig eingreifen zu müssen.
Er hilft beim konstruktiven Nachdenken.
Körperlich ist der Larimar ein guter Freund der Selbstheilungskräfte und macht einem klar, inwieweit man selbst über Gesundheit oder Krankheit entscheiden kann. Er regt die Gehirntätigkeit an und gehört zu den Blockadelösern, vor allem im Hals. Brust- und Kopfbereich.
Wer einen schönen Larimar entdeckt, sollte nicht lange zögern, ihn sich oder einem lieben Kameraden zu schenken.
Das wäre jetzt nahezu ein weihnachtlicher Schlußsatz und in diesem Sinne wünsche ich allen gute Rauhnächte, Genuß bei den jetzt wieder länger werdenden Tagen und ein waches Herz bei tolerantem
Verstand im neuen Jahr.
Herzlichst Beate Simon
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