Robert Theodor Betz - Über mich
Robert Theodor Betz
Diplom-Psychologe, Jahrgang 1953, lebt und arbeitet heute von Oktober bis April in Deutschland und von Mitte April bis Oktober auf Lesbos / Griechenland, wo er lebensverändernde Urlaubsseminare durchführt und Seminare anderer Anbieter organisiert. Er studierte nach Industriekaufmannslehre und Abendgymnasium Psychologie und Sozialpädagogik an der Uni Hamburg. Fast 20 Jahre war er in der Wirtschaft tätig, zuletzt als europäischer Marketingleiter eines amerikanischen Industriekonzerns. Mit 42 Jahren wurde er von seiner inneren Führung auf einen neuen Weg geführt. Er entwickelte einen eigenen psychotherapeutischen Weg, den er ‚Transformations-Therapie’ nennt. Diese hat mit herkömmlicher ‚Schulpsychologie’ wenig gemein, sondern stützt sich auf grundlegende spirituelle Erkenntnisse und bringt in den meisten Fällen in kurzer Zeit wünschenswerte Veränderungen hervor in Richtung Gesundheit, Leichtigkeit, liebevoller, harmonischer Beziehungen, Lebensglück, Fülle und Erfüllung.
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Im Detail:
Ich stamme aus einer katholischen Familie im Rheinland und wurde als jüngstes von fünf Kindern geboren. Von zehn bis vierzehn besuchte ich das Missionsgymnasium in Steyl/Niederlande und war zu diesem Zeitpunkt bereit, einmal Priester zu werden. Die Erfahrungen im Kloster ließen mich diesen Wunsch jedoch wieder fallen lassen. Nach frustrierenden Jahren auf dem Tagesgymnasium absolvierte ich eine Lehre als Industriekaufmann, die mir sehr viel Freude machte. Hierbei engagierte ich mich als Lehrlingssprecher und führte im Auftrag des DGB erste Seminare für Auszubildende durch. Gleichzeitig gründete ich eine ‚Arbeitsgemeinschaft Lehrlinge Troisdorf’, die sich gesellschaftlich engagierte.
Während meiner Lehrzeit bereits begann ich auf dem Abendgymnasium in Bonn, wo ich bald Schulsprecher wurde. Dies war eine wunderbare Zeit für mich, zumal mir das Lernen jetzt großen Spaß machte und sehr leicht fiel. Nach dem Abendgymnasium begann ich zunächst ein Medizin-Studium. Nach drei Monaten wusste ich aber, dass das nicht meine Sache war. Ich wollte es mit dem Menschen als geistig-psychischem Wesen zu tun haben, nicht mit dem biologischen Organismus. Also ging ich nach Hamburg, wo ich mich bis zum Vordiplom auch sehr in Sozialpädagogik engagierte. Dies waren politisch sehr engagierte Zeiten (u.a. im Fachschaftsrat), auch wenn die Hochzeit der Studentenbewegung bereits vorüber war.
Im damals noch sehr praxisorientierten Psychologie-Studiengang in Hamburg kam ich mit Gesprächstherapie, Kindertherapie und Gestalttherapie in Kontakt. Meine Diplomarbeit schrieb ich über eine Therapieprojekt mit Borderline-Patienten an der Uni-Klinik in Eppendorf.
Da ich während des Studiums immer gejobbt hatte, war ich immer in Kontakt mit Firmen. Dennoch war ich selbst erstaunt, als ich mich nach meinem Diplom 1982 entschloss, in einer PR-Agentur anzufangen, die sich u.a. mit einem Drogenpräventionsprogramm für die Stadt Hamburg beschäftigte. Meine Professorin an der Uni-Klinik in Eppendorf, bei der wir bereits Supervision in Therapie erhielten, war geradezu schockiert über meine Entscheidung, nicht klinischer Psychologe werden zu wollen. Damals hatte ich jedoch das Gefühl, zu jung für eine psychotherapeutische Tätigkeit zu sein. Heute bin ich froh, diese Entscheidung getroffen und insgesamt 20 Jahre Erfahrung in der Wirtschaft gesammelt zu haben.
Mit 33 Jahren heiratete ich zum ersten Mal (eine ehemalige Studienkommilitonin, in die ich mich schon während des Studiums verliebt hatte, es aber nicht wagte ihr zu sagen). Diese Ehe ging gehörig ‚schief’ (d.h. sie verlief so, wie es meinem damaligen Bewusstheitsgrad entsprach), weil ich mich hauptsächlich für meinen neuen Job im Management einer amerikanischen Firma engagierte und dort bis zu achtzig Stunden (!) in der Woche verbrachte und weil ich noch in einem alten Muster des ‚Frauen-retten -wollens’ gefangen war.
Ab 39 Jahren geriet ich innerlich mehr und mehr in eine Krise, die vor allem von nächtlichen Angstattacken geprägt war. Ich hatte in der Firma eine steile Karriere gemacht und jetzt hatte ich Angst, diesen Ansprüchen nicht gerecht zu werden, obwohl ich im Außen sehr gute Arbeit ablieferte. Ich probierte alle möglichen Therapiearten aus, aber nichts half. Mit 42 Jahren war ich dann reif für meine größte Lebenswende bis dahin. Ich verließ meine Frau, meinen Job und den Wohnort Düsseldorf und ging Anfang ’96 nach München.
In München nahm ich ein Jahr lang an einer Therapeuten-Ausbildung in Reinkarnationstherapie teil, in der ich viel Neues lernte bzw. mich an ein Wissen erinnerte, das in mir schlummerte. Danach besuchte ich eine Reihe von Seminaren unterschiedlicher Richtungen sowie einige Seminare bei einem ungarischen Heiler.
Ende 1997 begann ich dann meine eigene therapeutische Tätigkeit, zunächst in München, dann in Lindau am Bodensee. 1998 besuchte ich zum ersten Mal die griechische Insel Patmos, auf die ich durch eine mediale Durchsage aufmerksam geworden war. Zunächst bot ich hier Einzelklienten im Urlaub Sitzungen in Reinkarnations-Therapie an, später führte ich die ersten Gruppenseminare hier durch, die mir sofort leicht von der Hand gingen.
Seit 2001 organisiere ich meine Urlaubsseminare auf der Insel Lesbos, wo ich jedes Jahre eine steigende Zahl von Menschen begleite (zur Zeit fast 500 pro Jahr). Hier lernte ich im Mai 2002 auch meine zweite Frau kennen, von der ich mich jedoch im November 2003 wieder trennte. Es war zwar eine kurze Zeit, aber dennoch eine für mich sehr wichtige und segensreiche Erfahrung, die ich gebraucht habe. Jede Ehe oder Beziehung – auch die kürzeste – hat ihren eigenen Wert und Berechtigung.
Mir machen die verschiedenen Zweige meiner Arbeit allergrößte Freude, allen voran meine Vorträge, von denen ich im Winterhalbjahr eine große Zahl mittlerweile in ganz Deutschland halte. Sie erfreuen sich bester Aufnahme und enthalten wichtige Impulse für Veränderungen im Leben der Hörer. Nicht zuletzt profitieren sie von meinem Humor und meinem Talent, Zusammenhänge einfach und überzeugend darzustellen.
Da die Auswirkungen meiner Arbeit so wunderbar und segensreich sind, ist es mir ein großes inneres Bedürfnis, mein Wissen wie meine Fertigkeiten an alle Interessierten weiterzugeben. Die bisherigen sieben Durchgänge des siebenmonatigen Intensivtrainings bzw. der Ausbildung in Transformations-Therapie bestätigen mich hierin sehr. Die Erfahrungen und Rückmeldungen sind überzeugend.
Mein Leben wird in jedem Jahr aufregender und interessanter. Ich weiß nicht, was morgen ist und ich lasse mich vertrauensvoll führen. Ich finde es herrlich zu entdecken, was mein Herz zum Singen bringt und es begeistert mich, wenn ich sehe, wie andere Menschen anfangen, bewusst ihrem Herzen zu folgen. Ich bin Gott sehr dankbar für diesen herrlichen Lebensweg.
Mein Wunsch und Ziel ist es, vollkommen glücklich zu sein und ich weiß, das wir dies alle sein können. Ich sehe es als meine Aufgabe an, andere Menschen zu ermutigen, anzufeuern und zu begeistern, sich selbst ein Höchstmaß an Freude und Liebe zu schenken, so das wir davon überfließen und sie anderen weiterschenken können. Auf diese Weise entsteht Frieden.
Internet:
www.robert-betz.de
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