Aborigines
Wüstengeheimnisse der Aborigines
Wüstengeheimnisse
Lenis Aufenthalt in der Wüste Zentralaustraliens dauerte zwei Jahre. Die “Central Reserve” grenzte an die bekannte Giles Weather Station, die keine 50 km Luftlinie von ihrem Camp entfernt war. Sie war als Supervisorin, ihr Ehemann Johnny als Techniker von der Regierung eingestellt. Die Central Reserve war noch einiges der wenigen Reservate, wo Schwarze immerhin in ihrem eignen Land leben durften. Doch auch hier zwangsangesiedelt in Fußweite um die zentrale Station aus einigen Baracken und Wohnwagen. Warakurna heißt dieser Fleck, wird als Stadt verwaltet, obwohl es auch heute kaum mehr als ein Lager ist.
Lenis Berichte sind ernüchternd, denn die Menschen waren in der eigenen Heimat entwurzelt. Wanderverbot, Arbeitslosengeld, Alkohol, Weißmehl- und Zuckerkontingente der Regierung verhinderten das altgewohnte autonome und gesunde Leben des Stammes. Leni und Johnny stiegen ein (oder aus) auf die Seite der Schwarzen.
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Aborigines, das faszinierende Volk „down under“
Aborigines, das faszinierende Volk „down under“.
Bei der ersten Landung von Weißen auf dem Südkontintent – Terra Australis – beobachteten die Leute von Capitain Cook ein hüpfendes Tier mit einem rund gewölbten Bauch, aufrechter Statur und possierlichen menschenähnlichen Armen, einem angenehm braunen Fell und weiteren kuscheligen Eigenarten. Die Ureinwohner nannten das Tier „Känguruh“. Als Cook Jahre später die erste britische Niederlassung bei Sydney gründete, hörten die dortigen Australier das Wort Känguruh öfter bei den Kolonisatoren und übernahmen es in dem Glauben, das sei die englische Bezeichnung.
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