Psychologie: Deine Welt, dein Leben, dein inneres Kind und die Gehirnhälften!

Amara - Lenormand-Expertin, Medium, Reikimeister, ausgebildete Schamanin

 

 

 

 

 

Das innere Kind anhören...

Ihr habt uns vergessen, doch wir sind immer noch da.
Ihr habt uns eingesperrt und findet nun den Schlüssel nicht mehr.
Ihr wollt tanzen und wisst noch nicht mal wie man singt
Ihr wollt lachen und könnt nicht mal Tränen weinen.
Wer ist hier arm?
Das Kind im Gefängnis, oder der Erwachsene in Freiheit?
Wir sind der Schlüssel.
Mit unserer Energie lässt sich jede Tür öffnen.
Spielen bedeutet Hingabe an den Moment und an das Leben.
Wo gibst Du dich hin?

Leben ist Hingabe an den Tanz der Schöpfung
Liebe ist Vertrauen in die Liebe der Menschen
Lust ist die Freude an der Entdeckung
Lachen ist die überschäumende Freude des Moments
Und Kinder sind der Spiegel Gottes

Mit den Augen der Kinder zu sehen macht die Welt bunter
Mit den Herzen der Kinder zu fühlen öffnet uns für die Liebe
Ein Collier aus Butterblumen zeigt uns den Wert edelsten Geschmeides
Ein Regenbogen am Himmel ist eine Treppe zu Gott

Kinder erschaffen jede Minute neue Welten,
Welten voller Magie, Feen und zauberhaften Drachen.
Welten voller Zuckerwatte und Liebesperlen,
In den Welten der Kinder endet alles positiv

Kinder kopieren die Welt der Erwachsenen.
Beim Krank spielen wird jeder geheilt
Bei Papa und Mama spielen wird jeder umsorgt.
Sie zeigen uns im Spiel, wie unsere Welt sein sollte
und wir belächeln sie und sagen
„es sind halt Kinder?

Wer sagt, welche Welt nun wirklich die bessere und realere ist.
Unsere Welt oder die bunte Welt der Kinder
Vielleicht halten Sie uns den wahren Spiegel vor,
doch wir sind zu müde um hin zu schauen.

Wann haben wir aufgehört mit den Tieren zu sprechen,
mit den Feen zu Spielen
mit den Blumen zu sprechen und mit dem
Einhorn über die Wolken zu reiten?

Wann haben wir das letzte Mal die Hände
in kindlichem Glauben gefaltet
und gesagt: „Lieber Gott, ich hab Dich lieb“
und unseren Engel gebeten:
Behüte mich auf allen Wegen.

Warum gehen wir unsere Wege heute alleine,
unsere Engel sind immer noch bei uns
und Gott hat uns immer noch lieb
und unser Kind ist immer noch da.

Amara

Manche Menschen halten irgendwann im Leben inne und fragen sich, was sie da eigentlich leben. Irgendwie schmerzt der Prozess des Lebens. Er fühlt sich kalt und leer an und man sitzt dort und überlegt, warum man sich so schlecht fühlt.
Es gibt keine richtige offene Wunde, auf die man den Finger legen könnte.
Man kann nicht einfach ein Pflaster holen und alles ist gut.

Nein, dieses Problem liegt tiefer und bis uns wirklich klar ist, was mit uns passiert ist, sind viele Jahre vergangen und wir sind meist weit über vierzig, wenn wir innehalten und uns dem Fehlen von etwas bewusst werden.
Doch was fehlt uns?
Unser Leben läuft doch in guten Bahnen.
Unsere Kinder sind fast schon groß. Wir haben uns im Job etabliert und leben innerhalb unserer selbst festgesetzten Routine Tag für Tag.
Eines Tages stehen wir auf und alles ist anders.
Das Leben, auf das wir stolz sind und dass wir uns selbst gezimmert haben schmeckt auf einmal bitter und schal.
Wir halten inne und fragen uns: „Ist das jetzt alles?“

Wo ist das Lachen in unserem Leben?
Wo ist die Liebe in unseren Beziehungen?
Wo ist die Freude in unserem Tag?
Wo ist Zeit für Entdeckungen und neue Erfahrungen?
Wo ist unser Leben?

Und der Weg, der sich vor uns auftut, scheint ein weg des Herbstes zu sein. Voller abfallender Blätter und wir denken: “Was passiert, wenn alles kahl ist?

Werden wir dann vor Kälte erstarren?
Kommt überhaupt noch einmal ein Frühling voll überschäumenden leben?
Spüren wir noch einmal die Wärme der Sonne in unseren Beziehungen?
Können wir noch einmal ins Meer der Freiheit eintauchen?

Dabei geht es nicht um die komplette Zerstörung des eigenen Lebens.
Es geht darum, diese Momente wieder in den eigenen Lebensprozess zu integrieren.
Der Sinn ist auf die Reise zu gehen und die einzelnen Stationen zu besuchen, an denen wir diese Energien verloren haben.

Denn nur dort können wir fündig werden. Dort haben wir die kleinen Splitter unseres Seelenglücks verloren, die es nun einzusammeln gilt. Damals konnten wir die Energien des Momentes nicht aushalten. Wir konnten dem Teil der Seele nicht genügend Schutz bieten.
Darum konnte er nicht bleiben. Dieser Seelenanteil musste gehen um aus der Zone des Leids zu kommen, damit er sich weiter sicher fühlen konnte. Genau darum geht es bei der Arbeit mit dem inneren Kind.

Ab diesem Zeitpunkt stand uns auch diese Energie nicht mehr zu Verfügung. Denn gemäß dem Yin und Yang Prinzip hat jedes zwei Seiten, die einander bedingen.
Ohne Hell gibt es kein Dunkel und ohne Leid keine Freude.

Für unser Leben bedeutet das, dass Sie zwar den Schmerz nicht mehr spüren, denn dieser Seelenanteil hat sich in Sicherheit gebracht. Mit ihm ist uns aber auch ein anderer Teil verloren gegangen. Ganz unmerklich und leise gehen dann auch Teile unseres Potentials:

- Unsere Fähigkeit zu lieben
- Unsere Fähigkeit zu lachen
- Unsere Fähigkeit sich zu freuen
- Unsere Leichtigkeit
- Unsere Kreativität

Doch genau dies sind die Dinge, die unser Leben bereichern, wertvoll und lebenswert machen.

Schauen Sie sich ein Kind an, das im Sandkasten spielt. Völlig versunken und konzentriert baut es seine Fantasiestadt. Blätter werden zu Menschen, Steine zu Armeen. Sie sind Prinzen und Prinzessinnen und nehmen huldvoll die Bezeugung Ihres Puppenhofstaats entgegen. Sie fühlen sich reich und mächtig. Ganz im Moment können sie alles sein, was ihnen ihre Fantasie eingibt. Sie begrenzen sich nicht selbst.

Wenn Sie auf einer Schaukel sitzen, stellen Sie sich vor, dass sie zum Mond fliegen.

Wenn Sie ein Schiff in einer Wanne mit Wasser segeln lassen, sind sie Piraten und Kapitäne von Dampfern, die alle Weltmeere besegeln.
Sie sind frei alles neu zu erschaffen, was ihnen ihre Fantasie eingibt und sie genießen diese grenzenlose Freiheit.

Und ist mal keine Armee vorhanden, dann werden Steine gesammelt und kurzerhand umfunktioniert.

Können sie sich noch an ihre Kindheit erinnern? An die Verbundenheit, mit allem was
Ist? Diese Versunkenheit ganz in den Moment. Das Erleben des Augenblicks, um im nächsten Moment sich mit  völlig anderen Dingen zu beschäftigen , die genau die gleiche Konzentration erfordern.

Wenn wir spielen können entwickelt sich unsere Fantasie und Kreativität. Wir können über das Spiel Situationen nacherleben oder vorausplanen Wir bauen Spannungen ab und können im Spiel den Dingen einen anderen Verlauf als in der Realität geben.
Dadurch entsteht Heilung.

Unsere Datenverknüpfungen wachsen und unsere rechte Gehirnhälfte wird durch das kreative Spiel angeregt und bildet immer weitere immer tiefere Straßen, die unsere logische Gehirnhälfte mit der kreativen Gehirnhälfte vernetzen.

Je tiefer und vielfältiger diese Vernetzungen sind, desto besser und kreativer werden wir im Leben mit Problemsituationen fertig.

Das Großhirn unterteilt sich in zwei Gehirnhälften. Wir denken, analysieren, rechnen und strukturieren mit der linken Gehirnhälfte und nutzen diese Rechenkapazität weidlich aus.
Man könnte auch sagen, dass diese Seite die ordentliche Seite unseres Denkens ausmacht. Alles ist wunderschöne aufgeräumt und in Schubladen fein säuberlich kategorisiert.

In der rechten Gehirnhälfte sind unsere Emotionen und Empfindungen. Hier ist das Reich unserer Sinne, dass uns mit  unserer Intuition verbindet. Dort ist Musik, Spiel und Tanz. Dort erschaffen wir unsere Kreativität. Hier erinnern wir uns an Farben und Gesichter. Wir haben Mut zum Risiko um in unbekannte Gefilde vorzustoßen.

Man könnte sich also beide Gehirnhälften als Arbeitsspeicher eines Computers vorstellen mit unterschiedlichen Aufgaben.
Die eine rechnet und, schreibt und stellt alles in tabellarischer Form auf. Das ist der strukturgebende Arbeitsspeicher. Die andere füllt diese nüchterne Tabelle mit Farben, Bildern und Emotionen. Sie erweckt diese erst zum Leben.

Ein Forscher und Entdecker, der in der Welt der Atome arbeitet, braucht für eine logische Vorgehensweise die linke Seite seines Gehirns. Doch wenn aus einem Forscher ein Genie werden soll, dann nutzt er die rechte Gehirnhälfte um sich seine Atome bunt und räumlich vorzustellen. Für ihn werden Sie lebendig und eine neue Welt entsteht in seiner Vorstellung. In dieser Welt kann er kreative Veränderungen vornehmen umso auf unorthodoxe Lösungen zu kommen, die ihm bei einem linkslastigen Denken nie eingefallen wären.
 

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