Lenormand – Expertin mit eigener Lebensakademie. Veröffentlicht Fernstudien in den unterschiedlichsten spirituellen Bereichen.
Psychologie: Erfolgscoaching Reframing
43. Woche Erfolgscoaching - Was ist Refraiming?
von Amara -
Es ist eine der ältesten menschlichen Verhaltensweisen und meint übersetzt: Umdeutung. Menschliche Denkmuster, Zuschreibungen, Erwartungen weisen immer einen bestimmten Rahmen (frame) auf (wir erinnern uns an die zu Beginn geschilderte Wahrnehmungsthematik).
Dies ist eine Ordnung, nach der Ereignisse wahrgenommen und dann interpretiert werden. Zwei Menschen, zwei unterschiedliche Frames bzw. Ordnungen. Insofern ist jedes menschliche Verhalten sinnvoll, wenn man den Kontext - um in der Sprache zu bleiben - den Frame eines Menschen kennt und somit hat jedes Verhalten eine sinnvolle Bedeutung für die Kohärenz seines Gesamtsystems.
Das Refraiming ist nun ein Zurechtrücken eines bestehenden Frames: Es liegt an uns, ob wir etwas als eine Einbahnstraße beschreiben oder als einen Weg mit spannenden Herausforderungen.
Obwohl in beiden Fällen das Gleiche bezeichnet wird, sind der Akzent und die Bedeutung jeweils unterschiedlich. Eine andere sehr bekannte Form des Reframings begegnet uns beim Witz: Dort wird ein gewöhnliches, alltägliches Ereignis in einen neuen, untypischen Rahmen gestellt, wodurch eine missverständliche und unterhaltsame Wirkung erzielt wird, da der Zuhörer in seiner Deutung der Situation zunächst von einem anderen (typischen) Rahmen ausgegangen ist. Auf diese Weise entsteht Humor.
Durch das Reframinig können wir das, was wir einst versteckten oder was uns gänzlich unbekannt war, in die Arena bringen (Quadrant A) und wenden damit das fünfte Veränderungsprinzip von Luft an: „Die Zusammenarbeit mit anderen wird erleichtert durch einen genügend großen Bereich freier Aktivität.
Wenn dieser vorhanden ist, können mehr der in der Gruppe vorhandenen Hilfsmittel und Fertigkeiten zur Lösung der aktuellen Aufgabe eingesetzt werden.“4 Des Weiteren kann die Bedeutung des Erlebens im Hinblick auf unbewusste Wünsche und Ziele erfolgen.
Durch diese Erkenntnis kann erneut ein anderer Umgang mit sich selbst und der Umgebung stattfinden, da der Bereich des freien Handelns zunimmt. Auch die zu Beginn dargestellten Verzerrungsmechanismen lassen sich auf der Grundlage des Fensters gut besprechen.
Das war es für diese Woche.
Herzliche Grüße
Amara
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