Lenormand – Expertin mit eigener Lebensakademie. Veröffentlicht Fernstudien in den unterschiedlichsten spirituellen Bereichen.
Psychologie: 9. Woche Erfolgscoaching mit Amara - Thema "Geld" Teil 1
Geld - Freude oder Albtraum?
Heute beschäftigen wir uns mit der Thematik rund um das liebe Geld. Das wird nicht das einzige Mal im Rahmen dieses Erfolgscoaching sein, denn Ihre Einstellung zu diesem Thema ist nicht unerheblich.
Je nach dem, wie Sie mit diesem Thema umgehen, werden Sie es schaffen, sich ein Vermögen aufzubauen oder das Geld wird ihnen immer durch die Finger rinnen.
Schauen wir uns einmal das Wesen von Geld an. Geld ist neutral. Es hat keine Emotionen. Den Geldscheinen ist es ganz egal, in welchem Portemonnaie sie landen.
Geld bekommt erst dann eine Wertigkeit, wenn wir etwas erwerben wollen und dieses Gut hat natürlich seinen Preis. In unserem Leben sind die teuersten Güter oft diejenigen, die wir am meisten anstreben. Teure Autos, Häuser, Urlaube in Übersee und viele andere Prestigeartikel. Dabei ist der Preis relativ. Sind Sie bereits wohlhabend, dann zucken Sie bei den Überlegungen eines BMW nur mit den Schultern.
Ist bei Ihnen aber spätestens Mitte des Monats Ebbe in der Kasse, dann wird der Kauf eines alten Gebrauchtwagens für 700 € bereits zu einem Problem, ganz zu schweigen von den Zusatzkosten wie Versicherung, Benzin und anderen Dingen.
Warum werden nun manche Menschen immer reicher und manche stagnieren ihr ganzes Leben auf einem bestimmten Level. Das hat etwas mit Ihrem inneren Thermostat zu tun. Wir sind alle geeicht. Unsere Erziehung und Erfahrungen aus der Kindheit prägen uns grundlegend. Oft spielen sich diese Dinge ausschließlich im Unterbewusstsein ab und sind uns daher nicht mehr bewusst.
Doch sie sind verantwortlich für unseren Erfolg oder Misserfolg in finanzieller Hinsicht.
Nehmen wir einmal an, Ihr Vater war einfacher Arbeiter. Sein Gehalt hat sich nie nennenswert verändert. Die Mutter war Hausfrau und musste jeden Pfennig umdrehen und sparsam wirtschaften. Trotzdem wurde noch für Zeiten der Not gespart. In einem solchen Umfeld ist Geld immer mit Angst und Mangel verbunden.
Bei der Berufwahl haben diese Eltern gepredigt, sie sollen sich auf alle Fälle eine sichere Arbeitsstelle suchen. Besser der Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach. Träume verwirklichen und umsetzen kam gar nicht in Frage.
Man lernt den extrem vorsichtigen Umgang mit Geld und lernt, dass Geld niemals reicht. Hier wird ein Mangeldenken „par excellence“ antrainiert.
Nehmen wir ein anderes Beispiel. Ihre Eltern waren mittelständische Unternehmer. Auch hier wurde vorsichtig mit Geld jongliert, doch hier wurde auch Geld eingesetzt, damit es noch mehr Geld erwirtschaftet. Man gibt Geld für Marketingmaßnahmen aus, in der Erwartung, dass diese Maßnahme ein Plus an Einnahmen in der Zukunft bringt. Hier lässt sich schon eine gewisse Risikobereitschaft erkennen. Man setzt Geld bewusst ein, um Geld zu vermehren. Hier erlebt man als Kind schon eine gewisse Sicherheit, denn es ist ja schon ein gewisses Fundament an Wohlstand da.
Nicht von ungefähr gehen Kinder aus Arbeiterfamilien selten später das Risiko einer Selbstständigkeit ein, da sie auch in keiner Weise darauf vorbereitet oder ermutigt werden. Das fängt schon damit an, dass man Kinder nicht dazu anleitet, Wissen anzuhäufen, sondern eher noch sagt:“ Schau mal, der ist bestimmt nicht mit legalen Mitteln so reich geworden.“
Aus welchem Grunde sagen Eltern so etwas? Nun, zum einen steckt natürlich hier auch ein wenig der Neid dahinter. Zum anderen fehlt diesen Menschen der Glauben an sich selbst und genau dass können sie daher in der Erziehung ihrer Kinder auch nicht weitergeben. Darum besteht auch keine Notwendigkeit, sich Wissen anzueignen oder dies bei den eigenen Kindern zu forcieren.
Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten ist eines der machtvollsten Instrumente, wenn es darum geht, Geld zu vermehren. Sie werden als Angestellter nicht reich. Das hat noch niemand geschafft. Natürlich gibt es da Ausnahmen in den Chefetagen von Siemens & Co., aber dort zu landen ist eher unwahrscheinlich.
Geld wird im Business verdient und zwar im Verkauf. Ob Sie nun eine Ware verkaufen oder eine Dienstleistung spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass sie ein Grundbedürfnis des Menschen befriedigen können. Das kann ein Bedürfnis nach Bildung, Luxusgütern, Gesundheit oder etwas ganz anderes sein. Doch der Markt sollte da sein. Am besten ist hier natürlich eine Ware, die sich verbraucht, denn dadurch entsteht erneuter Bedarf.
Ihre Amara
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