Psychologie: 3. Woche Erfolgscoaching mit Amara - Thema "Stress" Sympathikus - Parasympathikus

Amara - Autorin bei ViGeno

Erfolgscoaching Woche 3

Herzlich Willkommen zu Ihrer 3. Erfolgscoaching-Woche
Sie haben sicherlich in der letzten Wochen schon begonnen, Ihren bisherigen Tagesablauf zu analysieren und haben versucht heraus zu finden, wann Sie in dieser Zeit nicht nur aktiv, sondern wirklich produktiv waren.

Einige Hilfsmittel Ihr Leben stressfreier zu leben, haben Sie von uns ja schon bekommen.

In diesem Coaching machen wir uns Gedanken über folgende Frage:

Ist wirklich jeder Stress schädlich?

Können wir Stress aus positiv für uns nutzen?

Wie kann ich meine Leistungsfähigkeit noch unterstützen?

All dies werden wir in dieser Woche herausfinden, damit Sie sich und Ihren Körper optimal unterstützen können und Ihren Leistungspegel oben halten können, ohne Ihrem Körper zu schaden… 

In der letzten Woche hatten wir schon einmal kurz angedeutet, was im Körper passiert, wenn wir Stress haben.

Wir hatten festgestellt, dass unser vegetatives Nervensystem auf die Stressimpulse des Gehirns reagiert und verschieden Maßnahmen auslöst.

Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass sich unser vegetatives Nervensystem in zwei Bereiche unterteilen lässt.

1. Sympathikus
Der Sympathikus ist dafür zuständig all die Organe zu aktivieren, die wichtig sind für die äußeren Dinge, wie z.B. die Leistung von Herz, Muskulatur, Lunge (Atmung). Damit steuert er die Funktionen, die ein nach außen gerichtete Handlung möglich macht, z.B. Flucht, Aufmerksamkeit, etc.

2. Parasympathikus
Der Parasympathikus sorg dafür, dass sich der Körper regenerieren kann, er steuert die Ruhephasen und hilft die körpereigenen Reserven wieder auf zu bauen.

Die beiden Systeme Sympathikus und Parasympathikus sollten immer in einem Wechselspiel arbeiten, damit eine Balance hergestellt wird.

Ist dem nicht der Fall und hat der Körper über einen längeren Zeitraum zu viel Ruhe, oder zu viel Stress, dann kann dies zu einigen gesundheitlichen Störungen führen.
Das gleiche gilt für die Stresshormone Adrenalin und Cortisol.

1. Adrenalin
hat die Funktion den Herzschlag zu verstärken, den Blutdruck zu steigern und die Bronchien zu weiten, so dass der Körper leistungsfähiger wird.

2. Cortisol
aktiviert den Stoffwechsel, die Immunfunktionen  und wirkt entzündungshemmend.

Mit Hilfe dieser beiden Hormone kann der Körper die Organfunktionen entweder aktivieren, oder hemmen.

Die Aktivität und die Balance des Körpers unter Stress möchten wir Ihnen anhand folgenden Beispiels verdeutlichen:

Sie sitzen in Ihrem Büro und ein Kunde ruft Sie völlig empört an, dass die Artikel, die Sie ihm geliefert haben nicht funktionstüchtig sind. Er droht Ihnen den kompletten Auftrag zu canceln, wenn Sie ihm nicht binnen 24 Stunden funktionierenden Ersatz liefern können. Was passiert nun genau in ihrem Körper?

Sie befinden sich zum Zeitpunkt des Anrufs in einer völlig neutralen Situation, Ihr Puls ist ruhig, der Blutdruck völlig normal. Sie sind relativ entspannt und ihr Körper ist damit beschäftigt das Immunsystem auf zu bauen und die Organe zu regenerieren.

Evtl. ist es kurz nach der Mittagspause und Sie sind ein wenig müde. Ihr Körper betreibt zurzeit eine Art Innenschau, der Parasympathikus ist aktiv.

Nun kommt der Anruf. Zunächst einmal ist daran nichts außergewöhnliches, bis zum Zeitpunkt der Drohung des Kunden den ganzen Auftrag zu canceln.

In diesem Moment kommen Sie in eine Ausnahmesituation, Sie geraten unter Druck und in diesem Zustand muss der Körper seine „Innenschau“ aufgeben und der Sympathikus übernimmt die Steuerung.

Sofort wird das Hormon Adrenalin ins Blut gegeben, denn der Körper muss nun auf Hochtouren laufen, das Verhalten kommt noch aus der Steinzeit. War man da auf der Jagd und hörte ein Geräusch, musste man in höchster Aufmerksamkeit sein, um unterscheiden zu könne, ob man nun in Gefahr durch ein wildes Tier ist und schnelle flüchten muss, oder ob es sich um ein Tier handelt, welches man selber jagen kann.

Auch in unserem Fall ist jetzt höchste Aufmerksamkeit gefordert, weil man sehr schnell eine Entscheidung treffen muss und zwar so, dass man dadurch den Auftrag des Kunden behalten kann.
Das heißt, hier ist der Stress etwas positives, weil er Sie dazu bringt, möglichst schnell eine Lösung aus diesem Problem zu finden.

Bleiben wir bei unserem Beispiel und gehen davor aus, das Ihnen einfällt, das ein Mitarbeiter heute sowieso eine Tour fährt in Richtung Firma Ihres Anrufers, Sie schlagen dem noch aufgebrachten Kunden vor, dem Mitarbeiter die Waren mit zu geben, so dass Ihre Kunde Sie noch am Abend zur Verfügung hat.

Ihr Kunde ist beruhigt, der Auftrag bleibt bestehen und Ihr Alarmsystem durch den Sympathikus hat erfolgreich funktioniert.

Jetzt merkt ihr Körper, dass die Aufgabe gelöst ist, der Parasympathikus übernimmt und Ihre Körperfunktionen werden wieder auf Regeneration umgeschaltet.

Somit sehen Sie, wie wichtig die Balance dieser beiden Steuerungssysteme für unseren Körper ist.

Zunächst einmal ist Stress also ein Prozess, der unser Körpersystem optimiert.
Das bedeutet, je häufiger Sie in die gleiche Situation geraten und diese unter Stress gelöst habe (schöner ausgedrückt: mit Hilfe Ihres Alarmsystems), desto weniger wird die gleiche Situation Sie in Zukunft stressen.

Das Problem des Stresses ist also nicht, dass wir ihn haben, sondern, wie wir damit umgehen.
Lassen wir uns durch ihn trainieren, oder ignorieren wird das System und nutzen unserer höhere Leistungsfähigkeit in dem Moment nicht richtig.

In unserem Bespiel wäre das wie folgt:

Der Anruf kommt und Sie reagieren darauf wie vorhin beschrieben. In dem Moment haben Sie gelernt, dass Sie eine solche doch „bedrohliche“ Situation ins positive wenden können.

Lassen Sie uns aber folgendes überlegen:

Wenn Sie nicht hätten reagieren können, wenn Sie sich in die Panik ergeben hätten und die Leistungsfähigkeit, in der der Stress Sie gebracht hat nicht hätten nutzen können, dann wäre Ihnen der Mitarbeiter nicht eingefallen, Sie hätten keine Möglichkeit gehabt den Kunden zufrieden zu stellen und der Auftrag wäre höchst wahrscheinliche verloren gewesen.

Das hätte zur Folge gehabt, das bei einem ähnlichen Anruf in der Zukunft ihr Körper noch heftiger reagieren würde, weil er ja gelernt hat, das eine vergleichbare Situation schon einmal schief gegangen ist.

Wichtig also:

Betrachten Sie Stress einmal als Möglichkeit Sie leistungsfähiger,  reaktionsschneller und souveräner zu machen und sind das nicht auch genau drei Eigenschaften, die man benötigt um erfolgreich zu sein, egal ob im Management einer Firma, oder im Management Ihres Haushalts mit Mann und Kindern …
 

Am Samstag gehen wir eine Schritt weiter.

Ihre Amara


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Lenormand-Expertin, Medium, Reikimeister und ausgebildete Schamanin

Lenormand – Expertin mit eigener Lebensakademie. Veröffentlicht Fernstudien in den unterschiedlichsten spirituellen Bereichen. 

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