Psychologie: 15. Woche Erfolgscoaching Teil 2 - Das karmische Gesetz und Ihre Wünsche

Amara - Autorin bei ViGeno

Das karmische Gesetz und Ihre Wünsche

von Amara

Das karmische Gesetz.

Der Preis zur Erfüllung der Wünsche wird nicht mit Geld bezahlt, sondern mit Gedanken, mit festem Willen, mit Anstrengungen und Zeit – relativ wenig Gedanken, Anstrengungen und Zeit verglichen mit der Zeit die man früher vergeudethat. Trotzdem wird dieser kleine Einsatz Wunder wirken, wenn er klug und
beherrscht gesteuert wird.

Das ist das karmische Gesetz.

Einige Gramm Metall ergeben, richtig geformt, einen Schlüssel; wenn dieser in das passende Schlüsselloch gesteckt und in einer bestimmten Richtung gedreht wird, kann er eine 10 Tonnen schwere Tür öffnen. Ebenso können wenig Zeit, Gedanken und Anstrengungen Türen öffnen, die einem vorher fest verschlossen waren, zu allen materiellen, geistigen und geistlichen Schätzen. die man sich nur wünschen kann.

Es liegt an einem selbst zu entscheiden, ob man von dem Schlüssel jetzt, nächstes Jahr, irgendwann einmal oder niemals Gebrauch machen will.

„Die Zeit geht an mir vorbei“, sagte einmal ein Mann zu mir. „Die Zeit geht an mir vorbei, und ich habe den tiefen Wunsch, irgendetwas zu tun, was ich nicht näher erklären kann.“

Geht die Zeit auch an Ihnen vorbei? Sie müssen das Gefühl haben, denn sonst würden Sie dieses Erfolgscoaching nicht lesen. Sie sind nur einer von vielen. Die meisten Menschen wechseln vom Lager der Jungen ins Lager der Alten hinüber mit dem unbestimmten Gefühl, dass sie irgendetwas vom Leben erwarten. Sie bemühen sich aber nicht herauszufinden, was es ist, das sie wollen.

Solche Menschen sind wie Treibholz im Meer des Lebens. Sie bewegen sich, aber sie kommen dabei nicht vorwärts. Fortschritt bedeutet, systematisch ein Ziel anzusteuern.

Der Weg des Treibholzes wird von Wind und Strömungen diktiert, manchmal sinkt es auch, oder es wird auf ein Riff getrieben, bleibt dort liegen und löst sich mit der Zeit auf.

Man muss die Richtung kennen, die man ansteuert, man muss wissen, warum man in diese Richtung steuert. Wenn man das nicht weiß, steuert man in sein Verderben.

Fred ist ungelernter Arbeiter. Er wechselt laufend den Arbeitsplatz: mal ist er Bauarbeiter, mal Pförtner, Schiffsarbeiter, Angestellter in einem Warenhaus und Laufbote. Er kritisiert dauernd an seinen Arbeitgebern und Mitarbeitern herum und sucht Streit, wo er nur kann.

Deshalb hält er es auch nie lange an einem Arbeitsplatz aus. Man hat ihm geraten, Abendkurse zu besuchen, seine Bildung zu vertiefen, um bessere Arbeitsplätze anzustreben. Aber Fred hat keine Zeit für Abendkurse; er ist viel zu sehr mit seiner Trödelei beschäftigt.

Meistens verwünscht er seine Erfolglosigkeit; in reiferen Momenten sagt er wohl auch: „So ist das Leben.“

Fred hat damit nicht recht. Das ist nicht das Leben. Und auch nicht der Lebensinhalt. Es ist ein Dahinleben, Sich treibenlassen. Und Fred wird sich weiter treiben lassen, weil er kein Ziel, keinen festen Plan hat.

Es gibt Menschen, die behaupten, ein Ziel zu haben. Barbara z.B. wünschte sich gute Gesundheit und klagte doch andauernd über ihre chronische Schwäche. Gleichzeitig betonte sie, dass sie alles dafür geben, alles dafür tun würde, um stark und tatkräftig zu sein. Auf Anraten eines Freundes investierte sie 600 Mark um in einem Kneipp-Verein Mitglied zu werden.

Sie schwärmte von ihrem Club und betonte, wie gut er für sie sein würde. Sie ging aber überhaupt nur dreimal hin. Jetzt hat sie immer neue Entschuldigungen bereit, um nicht hinzugehen, nicht
mitzumachen, die vorgeschriebene Diät nicht einzuhalten und die Übungen nicht zu machen. Taten sprechen besser als Worte: Barbara will in Wirklichkeit gar nichts für ihre Gesundheit tun.

Wissen Sie, was Sie wollen?

Hier die Herausforderung. Stellen Sie eine Liste von zehn Punkten der Dinge auf, die Sie sich wünschen. Fangen Sie aber nicht gleich an zu schreiben. Denken Sie zuerst genau nach. Die meisten Menschen finden es schwierig, eine solche Liste zusammenstellen. Als ich in der Schule den Kindern diese Aufgabe stellte, dachte eine Schülerin ein, zwei Minuten nach und sagte dann laut: „Das ist ja einfach.“ Zwei Minuten später fiel allen nichts ein. Unfassbar. Keiner hatte Wünsche, alle
waren desillusioniert.

Es kann fürchterlich sein, plötzlich der Wahrheit über sich selbst gegenüberzustehen und zu erkennen, welche Dinge man sich wirklich wünscht. In diesem Moment spricht man mit Freunden, man will auf niemanden Eindruck machen und vorgeben, dies oder jenes zu wollen, weil es in einem bestimmten Kreis gerade so Mode ist. Man prüft seine eigenen Gedanken, man versucht sich selbst kennen zu lernen und braucht sich selbst nichts vorzumachen. Man muss deshalb ganz ehrlich sein, wenn man die Liste mit den zehn Punkten erstellt.

Im nächsten Beitrag gebe ich Ihnen noch einige Tipps für die 10 Punkte Liste.

Ihre Amara


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Lenormand-Expertin, Medium, Reikimeister und ausgebildete Schamanin

Lenormand – Expertin mit eigener Lebensakademie. Veröffentlicht Fernstudien in den unterschiedlichsten spirituellen Bereichen. 

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